Elektromotor


Unabhängig zu sein von den Kräften der Natur, egal ob Wasser fließt oder der Wind weht, war ein alter Menschheitstraum. Mit der Erfindung der Dampfmaschine sind die Menschen dem Traum ein Stückchen näher gekommen. Im letzten Blog haben wir die Geschichte der Dampfmaschine beschrieben. Erst der Elektromotor brachte die Wende.

Die Nutzung der Elektrizität für Maschinen war die Geburtsstunde der Industrialisierung. Elektrische Maschinen waren der Schlüssel zur Serien- und Massenproduktion. Dabei ist das Prinzip ganz einfach. Der Elektromotor ist nichts anders als ein elektromechanischer Wandler, der elektrische Leistung in mechanische Leistung umwandelt.

In einem Elektromotor erzeugen Leiterspulen, die von Strom durchflossen werden, Magnetfelder. Die wechselseitigen Anziehungs- und Abstoßungskräfte werden in Bewegung umgesetzt.

Der Elektromotor hatte viele Väter. Es begann damit, dass der Däne Hans Christian Ørsted 1820 die magnetische Wirkung des elektrischen Stroms erkannte. Faraday konstruierte eine Vorrichtung, bei der ein elektrischer Leiter um einen festen Magneten rotierte.

Hermann Jacobi baute schon im Jahre 1834 den ersten praxistauglichen Elektromotor. Er schipperte in Sankt Petersburg mit sechs Kumpels in einem Boot, angetrieben mit seinem Elektromotor über die Wolga. Er hatte schon damals Akkus an Bord.

Heute ist der Elektromotor wieder ein wichtiger Teil einer technischen Wende. Ganz hoch im Kurs steht der Elektromotor rund um die Mobilität der Zukunft.

In aller Welt wird an Fahrzeugen mit E-Antrieb geforscht und entwickelt. Dabei ist das Elektroauto eigentlich älter als der Verbrenner.

Lange schon bevor sich 1888 Bertha Benz mit dem Motorwagen Nummer 1 auf den Weg von Mannheim nach Pforzheim machte, rollten bei den Amis batteriebetriebene Elektrofahrzeuge.

Aber das scheinbar unerschöpfliche Benzin gewann das Rennen und in der Massenmotorisierung haben die Verbrennungsmotoren gesiegt.

Die Abgase der Verbrenner sind heute das Problem, für das der Elektromotor Lösungen verspricht.

Bei praktisch allen Elektroautos werden heute Drehstrommotoren eingesetzt, zu vergleichen mit dem Starkstrom-Prinzip des Küchenherdes. Das hat gegenüber Gleichstrommotoren den Vorteil des geringeren Verschleißes.

Ein sogenannter Umrichter wandelt die Energie aus der Batterie in Wechselstrom um. Damit ist auch ein wesentlicher Punkt des Elektrofahrzeugs, die sogenannte Rekuperation möglich. Dabei dient der Umrichter im Schubbetrieb gleichsam als Generator, der Ladestrom für die Batterie erzeugt.

Als Quasi-Standard bei PKWs scheint sich der Frontantrieb zu etablieren. Allradantrieb ist ebenso möglich, erfordert aber zwei Motoren, einer pro Achse. Radnabenmotore sind eine weitere Spielart. Sie versprechen mit der individuellen Antriebskraft pro Rad fahrdynamische Vorteile.

Man sieht, die Entwicklung rund um die Elektromotoren ist und bleibt spannend und damit die Berufe rund um die Elektrizität. Es werden dringend Leute gesucht, die an dieser Entwicklung mitarbeiten.

Eine Ausbildung zum Elektroniker, z.B. der Energie- und Gebäudetechnik bei Elektro Hoffmann in Schweinfurt, ist ein guter Anfang, um bei dieser spannenden Entwicklung dabei zu sein.

Die Kombination von Elektronik und Computer eröffnet für später hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zusatzausbildungen machen einen Nachwuchstechniker zum unentbehrlichen Mitarbeiter.

Die Wahrnehmung von Qualifizierungsangeboten bieten dem Elektroniker auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt beste Chancen und attraktive Arbeitsplätze.

Viele Universitäten und Hochschulen bieten heute Studiengänge der Informations- und Elektrotechnik an. Als Fern- oder Abendstudium ist die Weiterbildung sogar berufsbegleitend möglich.

Die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt helfen gerne mit Tipps aus der Praxis bei der Berufswahl weiter.