Notstrom


Auf einen Schlag ist alles Dunkel, der Strom ist ausgefallen. Fieberhaft werden Kerzen gesucht, wo ist das Feuerzeug, die Streichhölzer? Eine Taschenlampe, platziert im oder am Sicherungsschrank, ist schon mal eine gute, erste Vorsorge.

Viel schöner wäre doch, wenn man die Stromversorgung schnell selbst wieder herstellen könnte. Zumindest so lange jedenfalls, bis das öffentliche Netz wieder funktioniert.

In der Dokumentation „Blackout – Deutschland ohne Strom“ von Tim Förderer zeigte das ZDF, wie sicher unsere Stromnetze sind und was passiert, wenn diese Netze für längere Zeit ausfallen.

In der ZDF-Doku werden gleich mehrere Beispiele von Stromausfällen aufgeführt, die zur Gefahr für unsere gesamte moderne Infrastruktur zu werden drohten. Da ist zum Beispiel der tagelange Stromausfall in New York im Jahr 1977 oder ein Vorfall aus dem Jahr 2006. Damals hatte die Abschaltung einer Stromleitung an der Ems zu einem flächendeckenden Ausfall in großen Teilen Europas geführt.

Als Einzelner ist man diesen Ausfällen nur dann nicht schutzlos ausgeliefert, wenn man über eine eigene Notstromversorgung verfügt.

Ein richtig installiertes Notstromaggregat stellt die Stromversorgung unterbrechungsfrei sicher. Im Falle eines Stromausfalls übernimmt das Notstromaggregat die Stromversorgung sofort automatisch. In sicherheitsensiblen Bereichen wie Polizei, Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Computerzentralen sind sie Pflicht.

Auch die modernsten Notstromaggregate brauchen eine bestimmte Zeit, um anzuspringen und die volle Leistung an das Netz abzugeben.
Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) wird mit einer Batterie (Akku) betrieben, die die Stromversorgung für kurze Zeit sicherstellen kann, bis die Aggregate selbst komplett hochgefahren sind.

Das Herzstück eines Notstromaggregates ist ein Verbrennungsmotor. Mit Diesel, Benzin oder Gas betrieben, erzeugt er den Strom über einen Generator.

Ein mit Benzin betriebener Generator ist meistens etwas preiswerter als ein Diesel-Generator. Dafür hat ein Diesel-Generator einige Vorteile, was die Effizienz und auch den Verbrauch angeht. Deswegen haben solche Generatoren auch einen höheren Preis.

Diesel-Generatoren dürfen auch innerhalb von Gebäuden betrieben werden, das ist bei einem Benzin-Generator wegen der höheren Explosionsgefahr nicht erlaubt.

Ein größeres Stromaggregat, mit 400 V Anschluss und 5000 Watt Leistung, wird in der Regel mit einem Dieselmotor betrieben. Mit einem Stromgenerator ‚Inverter‘ kann man dank dieser ‚Inverter‘-Technologie auch sensible Geräte wie PCs oder Fernseher mit Strom versorgen.

Stationäre Generatoren kommen als Notstromaggregate z.B. in Krankenhäusern zum Einsatz und dort, wo es um Menschenleben geht.
Bei großen IT- Firmen, wo ein Serverausfall oder der Ausfall eines ganzen Systems hohe Kosten verursachen kann, sind solche stationäre Generatoren im Einsatz.

Große Stromaggregate werden natürlich nicht mit einem Seilzug gestartet, wie es bei einem Campingaggregat üblich ist. Den Startvorgang übernehmen ausgeklügelte Systeme weitgehend automatisch.

Immer wieder kommt es auch bei uns zu Stromausfällen. Für 2014 wurden alleine in Deutschland über 600.000 Stromausfälle gemeldet. Die durchschnittliche Ausfallzeit war jeweils über zwei Stunden. Echte Blackouts wie in den USA waren das alle nicht, aber nach Einschätzungen von Bundesbehörden kann es auch bei uns zu flächendeckenden Ausfällen kommen, die längere Zeit anhalten.

Wer sich näher mit dem Gedanken trägt, die Stromversorgung für seinen Betrieb oder sein Eigenheim mit einem Notstromaggregat gegen Ausfälle zu versichern, ist gut beraten, das Gespräch mit Fachleuten zu suchen.

Es gibt jedenfalls viel verschiedene Möglichkeiten, die Stromversorgung bei einem Ausfall zu sichern. Die Profis von Elektro Hoffmann haben lange Erfahrung mit der Installation von unterbrechungsfreier Notstromversorgung. Schon oft hat sich ein Gespräch mit den Profis von Elektro Hoffmann gelohnt und das Ergebnis sich in Euros und Cent ausgezahlt.