Stromerzeugung Zukunft

Jetzt, am Jahresanfang, werden viele gute Vorsätze gefasst. Manche machen sich auch Gedanken darüber, was im neuen Jahr werden wird. Auch die Branche der Energieerzeugung macht sich nicht nur am Jahresanfang Gedanken über die Zukunft.

Immer wieder taucht die Frage auf, ob wir nicht übereilt aus der Kernenergie ausgestiegen sind. 2022 soll das letzte KKW in Deutschland endgültig stillgelegt werden. Weltweit sind, Stand Juli 2017, noch 448 Kernreaktoren in Betrieb. Sie erzeugen zusammen rund 390 Gigawatt Strom jährlich.

In den vergangenen zwei Jahren wurden weltweit so viele Atomkraftwerke gebaut, wie seit den 1980er Jahren nicht mehr, gab der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, in Wien bekannt. Allein 20 neue Atomreaktoren seien in den vergangenen zwei Jahren ans Netz gegangen.

Über die Auslegung dieser Statistik streiten sich die Experten heftig, weil eigentlich nur China, Indien und Russland mit zusammen 32 im Bau bzw. neu in Dienst gestellten KKWs diese Statistik anführen.

Was nicht umstritten ist, dass anderswo mit Hochdruck an den Atomkraftwerken der nächsten Generation entwickelt und geforscht wird. In Kanada z.B. soll 400 Kilometer von Toronto und Montreal entfernt ein ‚Integral Molten Salt Reactor‘, kurz IMSR, errichtet werden.

Ein MSR soll gegenüber konventionellen Reaktoren effizienter arbeiten und gilt als sicherer.
Der MSR arbeitet mit Flüssigsalz in drei Kreisläufen. Im ersten dient eine Salzschmelze als Kühlmittel. Darin ist der Brennstoff gelöst, ebenfalls in Salz z.B. in Uranfluorid.

Das flüssige Salz wird durch einen Reaktorkern aus Graphit gepumpt, der als Moderator wirkt. Es kommt zu einer Kettenreaktion und das Salz erhitzt sich auf rund 800 Grad Celsius.

Danach fließt das Salz zum ersten Wärmetauscher, der die Wärme an einen zweiten Flüssigsalzkreislauf ohne Brennstoff abgibt. Dann kommt ein dritter Kreislauf, der die Turbine antreibt.

Die Sicherung des Systems ist ein Ventil unter dem Graphitkern, das durchschmilzt, falls das System nicht mehr ausreichend gekühlt werden kann.

Um die vierte Generation der Kernreaktoren zu entwickeln und marktreif zu machen, haben sich neun Staaten und Institutionen zum Generation IV International Forum (GIF) zusammengeschlossen.
Mit dabei sind Argentinien, Brasilien, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Japan, Kanada, Südafrika, Südkorea und die USA. Dazu gekommen sind auch noch die Schweiz, Russland, China und Australien. Deutschland ist nur indirekt dabei, als Teil der Europäischen Atomgemeinschaft.

Die Internationale Energieagentur IEA sieht die Kernenergie als möglichen Bestandteil einer globalen Strategie, um die Klimaerwärmung unter das Zwei-Grad-Ziel zu drücken. Denn Kernkraftwerke erzeugen relativ wenig Kohlendioxid.

Man sieht, auch auf diesem Gebiet steht die Entwicklung nicht still. Es wird viel getan, um den Energiehunger der Menschheit langfristig zu stillen. Ganz vorne mit dabei sind die Fachleute rund um die Elektrotechnik. Auch in einem Kernkraftwerk muss die erzeugte Energie kontrolliert und verteilt werden.

Vielleicht ist gerade jetzt am Jahresanfang die beste Zeit für junge Leute, sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen.

Wer keine Angst vor der Arbeit hat und wer nicht daran glaubt, mit ein paar YouTube-Clips im Internet schnell reich zu werden, der hat mit einer Ausbildung im Elektro-Handwerk eine gute Basis für eine gesicherte Zukunft.

Gerade jetzt, am Jahresanfang, ist ein ausführliches Gespräch mit den Profis von Elektro Hoffmann eine gute Entscheidung, besser vielleicht als viele gute Vorsätze, die meist ohnehin schnell über den Haufen geworfen werden.

In diesem Sinne wünschen die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt ein gutes neues Jahr.