„Wo kommt unser Strom her?”

„Is mir wurscht wo der Strom herkommt, meiner kommt aus der Steckdose.” So oder so ähnlich antworten Unwissende auf die Frage nach der Herkunft von Strom.

Die Frage nach dem Strommix ist ja nicht einfach zu beantworten. Wir haben einmal bei Destatis, das ist das statistische Bundesamt, nachgefragt.

648 Milliarden Kilowattstunden wurden demnach 2016 in Deutschland erzeugt. Das sind geringfügig mehr (02%) als im Jahr zuvor.

Schon knapp ein Drittel (29,5%) kamen aus erneuerbaren Energiequellen, das ist demnach Platz 1 im deutschen Strommix. Das war natürlich in erster Line vom Wetter abhängig, davon ob die Sonne scheint oder der Wind weht.

Der Rekordtag war der 8. Mai 2016. Um die Mittagszeit wurden erstmals 86,3% des gesamten deutschen Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt.

Im Gegensatz zur Stromproduktion ist der Verbrauch leicht gesunken, nämlich um 0,4% gegenüber dem Vorjahr.

Interessant ist auch eine andere Zahl, die CO2 – Emissionen sind trotz Mehrproduktion um 1,6% zurückgegangen.

Um aber Aussagen darüber treffen zu können, wie sich der Strommix für den einzelnen Verbraucher zusammensetzt, müsste man wissen, wie sich der Energiemix seines Stromanbieters zusammensetzt. Den muss der Anbieter im Rahmen der Kennzeichnungspflicht auf jeden Fall öffentlich zugänglich machen.

Auf den Internetseiten des Versorgers oder den meisten Stromvergleichsrechnern ist dieser Energiemix einzusehen.

Im deutschen Durchschnitt ist es so, dass sich der Mix zu rund 30% aus erneuerbaren Energien und zu 70% aus konventionellen Energieträgern zusammensetzt.

Seit einigen Jahren verschiebt sich der Mix zugunsten der Erneuerbaren. Aus der Kernenergie stammen immer noch rund 84,9 Mrd. kWh, das sind 13,1 % in der Aufteilung. Auch die Braunkohle spielt noch eine gewichtige Rolle, nämlich mit einem Anteil von 150,0 Mrd. kWh, das sind 23,1%.

Der Beitrag der Photovoltaik nimmt sich vergleichsweise bescheiden aus, 38,3 Mrd. kWh, gleich 5,9% kommen von der Sonne. Der Wind schneidet mit 79,8 Mrd. kWh, gleich 12,3% schon besser ab. Auch der Anteil der Biomasse kann mit 51,7 Mrd. kWh, das entspricht rund 8,0%, bei den Erneuerbaren gut mithalten.

Wie dem auch sei, am Ende spielt der Energieträger wirklich eine untergeordnete Rolle. Die Sicherheit der Stromversorgung ist in vielen Fällen das Wichtigste. Die Wirtschaft, die Industrie, kurz: alle sind darauf angewiesen, dass es in dem immer komplizierter werdenden Strommarkt keine ‚Knoten‘ gibt und der Strom zu jeder Zeit fließt.

Dafür werden Elektroniker der Energie- und Gebäudetechnik rund um die Uhr gebraucht. Sie sorgen bei den immer komplizierter werdenden Techniken der Stromerzeugung dafür, dass ein ‚Knoten‘ erst gar nicht entstehen kann.

Eine Ausbildung zum Elektroniker der Energie- und Gebäudetechnik bei Elektro Hoffmann in Schweinfurt ist eine gute Basis für den erfolgreichen Start in dieses Berufsleben.

Die Kombination in der Ausbildung von Elektro- und Computertechnik eröffnet für später hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zusatzausbildungen machen den Nachwuchstechniker zum unentbehrlichen Mitarbeiter.

Ein Anruf bei den Elektro Profis lohnt sich auf jeden Fall.