Ausbildung im Elektrohandwerk


Immer wieder werden die Profis von Elektro Hoffmann von jungen Leuten gefragt, was man denn so als Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik lernen kann und wie das später mit Arbeit aussieht.

Erst einmal Grundsätzliches: Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen der elektrischen Energieversorgung in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen und Anschlüsse für Waschmaschinen, Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze. Für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen nehmen sie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen in Betrieb.

Beim Erstellen von Steuerungsprogrammen definieren sie Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen und Fernmeldenetze.

Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler.

Uff, eine ganz schön lange Liste der umfangreichen Tätigkeitsfelder. Das, obwohl der Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik nur ein Beruf im Elektrohandwerk ist.

Wer mit der Ausbildung fertig ist kann nicht nur im Elektrotechnikerhandwerk sein Auskommen finden, auch bei Firmen der Immobilienwirtschaft sind Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten gesucht.

Klar ist, das ist kein Job für ‚Freunde’ einer warmen Schreibstube. Oft wird im Freien, in großen Werkhallen oder in Werkstätten gearbeitet. Herzlich willkommen bei der Ausbildung sind Leute mit einem mittleren Bildungsabschluss.

Wichtiger als Schulzeugnisse sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen).

Die Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verdrahten eingebauter Bauteile und ‐gruppen oder beim Kürzen von Kabeln) sind gefordert.

Selbstverständlich sind Umsicht (z.B. bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen) und
technisches Verständnis Voraussetzung für diesen Job.

Nicht schlecht wäre, wenn der zukünftige Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Gefühl und Verständnis für Mathematik und Physik mitbrächte.

Die Kohle stimmt schon in der Ausbildung. Zwischen rund 600 und über 1000 Euro werden monatlich je nach Ausbildungsjahr und Betrieb bezahlt.

Zusätzlich gibt es auch für Quereinsteiger, die sich schon in anderen Berufen versucht haben, tolle Ausbildungsangebote.

Ein Gespräch mit den Profis von Elektro Hoffmann lohnt sich auf jeden Fall. Natürlich stehen auch die Mitarbeiter(innen) der www.arbeitsagentur.de zu Verfügung.

Mit einem Job im Elektrohandwerk hat der Azubi jedenfalls eine sichere Zukunft jetzt schon in der Tasche.