Berufsbekleidung


Es gibt Berufsbekleidung, die sich seit Jahrzehnten in das kollektive Gedächtnis aller Europäer eingebrannt hat. Da wäre als Beispiel der Schornsteinfeger genannt. Nicht vorstellbar, dass der ’schwarze Mann‘ mit dem typischen ‚Aufzug‘ eines Tiefbauarbeiters in Grau daherkommen könnte.

Die Berufsbekleidung im Falle des Schornsteinfegers hat praktische Hintergründe und das Schwarz hat keineswegs folkloristische Bedeutung. Die Bekleidung hat sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt und ohne die Schutzfunktion würde kein Schornsteinfeger heute auf die Dächer steigen.

Auch bei den Elektrotechnikern hat sich eine typische Berufsbekleidung herauskristallisiert. Bei den Hoffman-Profis ist man sich einig, ein einheitliches Erscheinungsbild wäre für das Elektrohandwerk sinnvoll. Schon alleine deshalb, dass man einen Hoffmann-Profi nicht nur am Spannungsprüfer in der Hosentasche erkennt.

Bundesweit hat man sich im Elektrohandwerk schon lange auf die Farbe ‚Rot‘ geeinigt. Die Hoffmänner und -frauen sind schon immer an dieser Farbe erkennbar, natürlich mit dem Aufdruck ‚Elektro Hoffmann‘.

Eine qualitativ hochwertige Arbeitsschutzkleidung für Elektrofachkräfte hat zu allererst eine Funktion als Schutzkleidung. Bezeichnet wird diese Berufsbekleidung für Elektriker als Flammschutzkleidung, die bei entstehenden Störlichtbögen vor Verletzungen der Haut schützt.

Für die Sicherheit der Hoffmann-Profis unterliegt die Arbeitskleidung für Elektriker den sogenannten DGUV-Vorschriften und VDE-Bestimmungen. Die jeweiligen Anforderungen gelten für eine Elektriker-Weste und für eine Elektriker-Hose ebenso wie für die Sicherheitsschuhe für Elektriker.

Die Hoffmann-Profis tragen sowohl draußen als auch bei Arbeiten in Innenräumen diese isolierende Schutzkleidung, dazu isolierende Handschuhe. Bei bestimmten Arbeiten sind sogar isolierende Schutzhelme mit der Auszeichnung 440 Volt vorgeschrieben.

Diese Arbeitskleidung ist genormt und wird aus einem Gewebe hergestellt, mit mindestens 35 Prozent Baumwollfasern. Der Fachhandel bietet diese Modelle ausgezeichnet mit dem Isolatorzeichen – zwei übereinander gestellte Dreiecke an.

Die Schutzkleidung für Elektriker schützt einesteils vor ESD, das sind elektrostatische Entladungen und andererseits bei Arbeiten unter Spannung.

Als Schuhe empfehlen sich Schuhwerk der Klasse S3, das mit Sohleneinlagen aus elektrischem Strom leitendem Stahl ausgerüstet ist. Als passende Sicherheitsschuhe für Elektriker für Arbeiten unter Spannung werden sogar Schuhe der Schutzklasse 1 empfohlen. Sie schützen vor Spannungen von bis zu 1.000 Volt.

Um zu garantieren, dass die Schuhe halten was sie versprechen, sind die Hoffmann-Profis angehalten, nach jedem Einsatz das Schuhwerk sorgfältig von Fremdkörpern zu reinigen.

Diese Kleidungsstücke tragen nicht nur die ausgebildeten Fachkräfte bei den Hoffmann-Profis, sondern auch die Auszubildenden.

Das ‚Rot‘ hat sich bei den Hoffmann-Profis durchgesetzt. Mit einem Schornsteinfeger werden sie heute garantiert nicht verwechselt.