CES – Consumer Electronics Show

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Das neue Jahr startete traditionell mit einem Feuerwerk und wir sind zwar etwas später dran, starten dafür aber mit einem Feuerwerk der Technik. Die CES, die Consumer Electronics Show in Las Vegas hat am 6.
Januar begonnen und wartet mit allerlei interessanten Neuheiten aus dem Bereich der Elektronik auf.

Ein Ring sie zu knechten
Fernseher, Lautsprecher, 3D-Drucker und Uhren – alles schon gehabt. Neu ist dagegen ein Ring von Logbar Inc. Eine Geste ist alles was man braucht lautet der Slogan. Der stylische silberne Ring lässt sich mittels Bluetooth mit allen möglichen (bluetoothfähigen) Geräten verbinden und dann mit Gesten steuern. Ob Fernseher an, Jalousien schließen, Bilder zu Facebook hochladen, Licht einschalten, Standort senden oder einen Blick aufs Wetter werfen – das Leben wird fortan viel einfacher. Der Ring kommt mit einer Ladestation und einer App, mit der man seine Gesten aufzeichnen kann. Ein kleiner Knopf am Ring schaltet ihn für die nächste Geste an und führt so die gegebenen Befehle aus.
Wenn überhaupt wird sich der Ring hier vermutlich lediglich für Smartphones, Tablets und Google Glass durchsetzen denn er reagiert immer nur mit dem Gerät, mit dem er zuletzt verbunden war. Man müsste also ständig neu mit einem anderen Gerät verbinden. Dennoch, eine sehr innovative Idee.

Schwebende Lautsprecher und das Nokia 215

Ebenfalls per Bluetooth lassen sich die schwebenden Lautsprecher von Axxess CE bedienen. Sie sehen aus wie zwei Ufos bei denen der obere Teil über dem unteren in der Luft schwebt. Wird Musik gespielt dreht sich das obere Ufo außerdem und wippt zum Takt der Musik. Immer Ärger mit dem Handy soll nun auch der Vergangenheit angehören denn Nokia meldet sich zurück. Ein wenig oldschool mutete es schon an, das Nokia 215 denn es hat noch ein echtes Tastenbedienfeld, ein winziges 2,4-Zoll-Display und auch die Kamera versucht gar nicht erst, mit der Konkurrenz mitzuhalten.
Unschlagbar sind dafür Preis und Akkulaufzeit: Für nur 40 Euro kann man drei Wochen damit herumspielen, ohne dass der Akku schlapp macht. Auf WLan und sonstigen schnickschnack wird ebenfalls verzichtet, daher eignete es sich vermutlich nur als Zweitgerät, wenn man dann doch einmal dringend telefonieren muss und das neue Smartphone mal wieder schlapp gemacht hat.

Von kurvigen Fernsehern und verschaukelten Babys

Was es sonst noch neues gibt: Natürlich zahlreiche Fernseher die einfach besser sind und auch vom Design her wird es nicht mehr lange geradlinig bleiben sondern eher kurvig zugehen. Videokameras mit besserer Auflösung, doppeltürige Kühlschränke, Brotbackautomaten für glutenfreies Backen und Backöfen die zwei Öfen in sich vereinen gab es ebenso zu sehen wie Pulsuhren und kleine Waschmaschinen. Eine Taschenkamera macht beinahe 3000 Fotos pro Tag und beschert uns so zum Jahresende einen Rückblick der ganz besonderen Art. Wer seine Dinge safe wissen will greift zum Vorhängeschloss, das sich per App und Bluetooth öffnen lässt.

Mit Schokolade aus dem hauseigenen 3D-Drucker lassen sich außerdem sämtliche Speisen verschönern. Und dann ist da noch die Drohne, die ganze zehn Minuten fliegen kann und Bilder schießt sowie Mamaroo, eine neumodische Wippe die per App die Babys der Zukunft in den Schlaf schaukelt.

Foto: Tech Cocktail