Corona 2


Selbst wenn Corona uns alle fast aus der Bahn wirft, auch in der Pandemie werden die Hoffmann-Profis gebraucht, oft sogar sehr dringend.
Jetzt, nachdem für das ganze Land eine Ausgangsbeschränkung amtlich angeordnet wurde, stellt sich die Frage, wie ein Handwerksbetrieb im Mittelstand damit umgeht und was die Kunden der Hoffmann-Profis erwarten können.

Handwerker sollen nach dieser Allgemeinverfügung generell ihrer Tätigkeit nachgehen können. Allerdings muss bei allen Kontakten ein Mindestabstand von 1,5 Meter zum Kunden eingehalten werden. Besuche von Kunden sind bis auf Widerruf in der Werkstatt der Hoffmann-Profis nicht möglich. Alle Gespräche und Besprechungen werden derzeit übers Telefon abgewickelt.

Die Hoffmann-Profis stehen voll hinter der vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann verkündeten „konsequenten Durchsetzung” der erlassenen Verbote. Die bayerische Polizei wird die Einhaltung der Regelungen verstärkt kontrollieren. „Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung sind keine Lappalie und stellen eine rechtswidrige Tat dar”, so der Innenminister bei der Vorstellung dieser Allgemeinverfügung in einer Fernsehlivesendung zusammen mit dem bayerischen Ministerpräsident Markus Söder. Es ist so, dass nach § 75 des Infektionsschutzgesetzes hohe Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren drohen.

Schon aus Gründen der Sicherheit für ihre Kunden und aus Gründen der eigenen Sicherheit werden auch die Hoffmann-Profis peinlichst genau auf die Einhaltung der Vorschriften achten.

Selbstverständlich achten alle Hoffmann-Profis auch untereinander auf mögliche Krankheitsanzeichen. Bei den geringsten Anzeichen, seien es nur durch eine ganz normale Erkältung, wird jeder Hoffmann-Profi sofort in die häusliche Quarantäne geschickt. Kontakt zu Kunden und Mitarbeitern anderer Gewerke auf Baustellen beispielsweise wird damit ausgeschlossen.

Die Hoffmann-Profis bitten ihre Kunden darum, dass auch sie so fair handeln und sie schon beim ersten Telefongespräch davon unterrichten, dass ihre Hilfe im Bereich einer Quarantänesituation gebraucht wird. Es können alle Kunden sicher sein, dass auch für heikle Fälle eine entsprechende Lösung gefunden werden kann.

Oberste Leitlinie bleibt: Die Gesundheit geht immer vor. So haben sich die Hoffmann-Profis alle darauf verständigt, dass sie auch im privaten Bereich streng auf die Allgemeinverfügung achten. Pausen und Pausengespräche finden seit neuestem immer auf Distanz zueinander statt. Dass dabei der Pegel der Lautstärke naturgemäß etwas ansteigt, wird wohl eher als willkommener Anlass für kleine Witzchen zwischendurch betrachtet.

Ein ‚großes‘ Problem hat sich die Situation aber dann doch beim Jüngsten unter den Hoffmann-Profis ergeben. Er wollte an diesem Wochenende Hochzeit feiern. Die Standesämter sind aber leider auch geschlossen.

Der Spaßvogel unter den Hoffmännern hatte gleich einen passenden Spruch auf den Lippen: „Biste noch mal davongekommen!” Der ‚Bräutigam‘ hat es aber dann auch eher gelassen genommen, er ist sich mit seiner Liebsten einig: Verschoben ist nicht aufgehoben.

Die Hoffmann-Profis wünschen allen: Bleibt gesund.