Corona


Dieses Coronavirus ist dieser Tage nicht nur bei den Hoffmann-Profis Tagesgespräch. Als am 12. März der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum ersten Mal umfassend amtlich über das Coronavirus informiert hat, wird auch bei den Hoffmann-Profis in jeder Arbeitspause über diese Pandemie diskutiert.

Der Bundesgesundheitsminister hat an alle Bürger appelliert, durch überlegte Verhaltensweisen die Ausbreitung des Virus mit den schweren Atemwegserkrankungen als Folge zu verhindern.

Bei diesen alltäglichen Diskussionen hat der Oberschlaumeier der Hoffmann-Profis mal die Frage in den Raum geworfen, was denn ‚Corona‘ bedeutet. „Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet eigentlich ‚Krone’”, lieferte er die Erklärung gleich dazu. „Aber habt ihr gewusst, dass es neben der Viruserkrankung auch bei uns in der Elektrik ‚Corona‘ gibt?” „Ja, ein Bier, das Corona-Bier”, war der Einwurf des Azubis.

„Du denkst immer gleich an Bier.” Gemeint hat der Schlaumeier aber eine Korona-Entladung. „Das ist eine elektrische Entladung in einem nicht leitenden Medium, beispielsweise in Luft”, erklärte der ‚Oberlehrer‘ seinen ehrfürchtig staunenden ‚Schülern‘ gleich im Anschluss.

Oft ist eine Korona-Entladung mit einer Leuchterscheinung verbunden. In der Geschichte wird das auch als Elmsfeuer bezeichnet und immer wieder einmal als natürliche Erscheinung beobachtet.

Bei Hochspannungs-Freileitungen stellen Korona-Entladungen einen Teil der Übertragungsverluste dar. Sie bewirken nicht nur Energieverlust, sie machen auch Geräusche. Das Knistern, wenn man unter Freileitungen spazieren geht, ist jedem bekannt.

Eine ganz praktische Anwendung findet man in einem Laserdrucker oder Fotokopierer. Dort dient ein Korona-Draht dazu, um eine Isolatoroberfläche gleichmäßig elektrisch aufzuladen.

„Ja, aber das Corona-Bier, das ist doch wohl die beste ‚Corona-Anwendung‘?” „Jetzt bleibt doch mal ernst”, das Wichtigste in Sachen Corona ist wohl die Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.
Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Also gibt‘s nur eines als allererste Vorbeugung: Händewaschen!

Auch beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände können Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand übertragen werden. Berührt man dann mit den Händen sein Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und die Infektion ist perfekt.

Also Leute: „Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht euch unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, solltet ihr zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder die Brotzeit mit der Hand zu essen.”

Gesund bleiben ist auch bei den Hoffmann-Profis das oberste Ziel.