DIN-Normen und Kennzeichnung


Die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt haben tagtäglich mit den unterschiedlichsten Vorschriften, DIN-Normen und Kennzeichnungspflichten zu tun. Oft ist die Klage von den Praktikern zu hören, dass das Elektrohandwerk wie vieles bei uns überreglementiert ist.

Die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. (HEA) ist der Marktpartnerverbund der Energiewirtschaft. Mitglieder sind die Spitzenverbände der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW, der Elektro- und Elektronikindustrie ZVEI, der Elektro- und Sanitärfachhandwerke ZVEH und ZVSHK, des Fachgroßhandels VEG und DGH sowie Energieunternehmen und Unternehmen der Geräteindustrie.

Effiziente Energieanwendung ist das Leitthema der HEA-Verbandsarbeit. Die HEA-Fachgemeinschaft will diese zukunftsorientierte und unternehmensübergreifende Botschaft hin zum Kunden tragen. Durch technologische Fortentwicklung und die Findung neuer Absatzfelder, soll das Marktumfeld für effiziente Energiedienstleistungen und qualitativ hochwertige Kundenansprache bereitet werden. Ziel der HEA-Fachgemeinschaft ist es mehr Kundennähe zu schaffen und die Kunden zu überzeugen, dass der Produktnutzen, d.h. die Effektivität und Effizienz von Geräten und Systemen, sowie die Nachhaltigkeit deutlich im Vordergrund stehen.

Das alles haben die Hoffmann-Profis bei ihrer täglichen Arbeit verinnerlicht. Die HEA stellt eine funktionelle Bewertung der Elektroinstallation fest, die über die DIN 18015 hinausgeht. Die Anzahl sämtlicher Schalter, Steckdosen und Anschlüsse für Kommunikationsanlagen in Wohnungen werden seitdem durch diese Kennzeichnung bestimmt.

Damit ist es möglich, Ausstattungsvarianten elektrischer Anlagen besser miteinander zu vergleichen. Das gilt sowohl für Elektrofachleute und Käufer oder Mieter von Immobilien. Registriert sind die Ausstattungswerte beim RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.).

Eine Anpassung an aktuelle Entwicklungen in der Elektroinstallation findet kontinuierlich statt.
Die Richtlinie RAL-RG 678 für Wohngebäude müssen alle Hoffmann-Profis genau kennen. Die Ausstattungen sind mit Sternen gekennzeichnet. Ein Stern steht für eine Mindestausstattung, drei Sterne für die komfortabelste Variante. Dazu kommen immer noch Plus-Ausstattungswerte, z.B. für schaltbare Steckdosen, geschaltete Geräte oder Energie-Management.

So schreibt die Mindestausstattung für eine Küche beispielsweise fünf Steckdosen und zwei Beleuchtungsanschlüsse vor. Komfortausstattung für Nutzer mit gehobenen Ansprüchen schreibt zum Beispiel TV- oder Telefonanschlüsse für das Bad vor.

Klar ist, je mehr Anschlüsse, Stromkreise und Gebäudesystemtechnik in Gebäuden eingeplant sind, desto komfortabler und sicherer ist das gesamte Haus. Das geht bis zu elektrischen Rollläden, die vor allem für ältere Menschen eine wesentliche Alltagserleichterung sind.

Das alles ist mit DIN-Normen abgedeckt und in den Planungsunterlagen zusammengefasst. Alles müssen die Hoffmann-Profis beachten und dokumentieren – kein Wunder, dass manche über zu viel Papierkram stöhnen. Aber alles nutzt letztendlich dem Verbraucher und ist die wichtige Grundlage für Sicherheit und Qualität einer Elektroinstallation.