Eigene Ladesäule


Immer wieder kommen Interessenten zu den Profis von Elektro Hoffmann, die mit der Anschaffung eines Elektrofahrzeuges liebäugeln. Die erste Frage ist meistens, ob eine normale Steckdose zum Laden ausreicht oder ob es besser ist, gleich eine richtige, eigene Ladestation einzurichten.

„Kommt darauf an“, so die erste Auskunft der Hoffmann-Profis. Wer mit Ladezeiten von acht Stunden und mehr zurechtkommt, für den ist eine einfache Steckdose vielleicht ausreichend. Der Kunde sollte aber bedenken, dass die Stromquelle evtl. im Freien liegt bzw. das Kabel vielleicht durch den Garten gezogen werden muss. Bei einer Garage, die elektrifiziert ist, stellt das kein Problem dar.

Nahezu alle E-Autos können an einer normalen Steckdose aufgeladen werden. Die meisten E-Fahrzeuge haben kleine Ladegeräte an Bord, die auf einer Seite einen sogenannten TYP2-Stecker haben und auf der anderen einen ganz normalen Schukostecker. Diese Typ2-Stecker sind bei den meisten Fahrzeugen jetzt genormt.

Der größte Nachteil beim Laden an einer normalen Steckdose ist, dass diese Steckdose meistens auf 10 A beschränkt ist. Das ist die Sicherheitsvorkehrung dafür, dass das Hausnetz und die Leitungen nicht überlastet werden.

Bei manchen E-Autos kann das Ladegerät per Schalter z.B. zwischen 10, 8 und 6 A umgeschaltet werden. Innerhalb von 12 Stunden lässt sich das Fahrzeug mit rund 28 kW laden. Ein moderner Kia e-Niro hat aber 150 kW, in der größeren Ausführung mit über 400 km Reichweite. Da wird es dann schon eng mit dem Laden über die eigne Haushaltssteckdose.

Also, eine Wallbox muss her. Wer heute ohnehin eine neue Garage plant, der baut meistens sowieso eine Doppelgarage. Da empfehlen die Hoffmann-Profis gleich zwei Wallboxes zu installieren. Dann hat auch das Zweitfahrzeug immer Anschluss.

Die Wallbox muss natürlich nicht unbedingt in der Garage installiert sein, es könnte auch eine Ladesäule in der Auffahrt sein. Auch hier sollte man gleich zwei Anschlussmöglichkeiten vorsehen. Ladesäulen können natürlich um ein Vielfaches schneller laden.

Nur ganz wenige E-Autos nutzen derzeit alle drei Phasen des Drehstromnetzes. Die allermeisten nutzen nur eine Phase. Das kommt daher, dass weltweit einphasige Netze viel mehr verbreitet sind.

Aber alleine die Tatsache, dass an einer eigenen 22 kW Ladesäule das Fahrzeug rund dreimal schneller geladen werden kann als an der normalen Steckdose, rechtfertigt die Einrichtung der eigenen Ladestation.

Die Hoffmann-Profis sind sich einig darin, dass die Elektromobilität auf lange Sicht nicht mehr aufzuhalten ist. Wer heute solche Überlegungen beim Bau einer Garage oder einer anderen baulichen Maßnahme auf dem eigenen Grundstück mit einbezieht, ist in Zukunft auf der sicheren Seite.

Verbindet man solche Ideen mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage, können vielleicht die Treibstoffkosten für die eigenen Fahrzeuge auf null sinken.

Ein Gespräch mit den Profis von Elektro Hoffmann lohnt sich auf jeden Fall immer.