Elektroauto


Immer wieder erreicht die Hoffmann-Profis die Frage: „Kann man ein Elektroauto einfach zu Hause laden?”

Die Antwort ist oft wie einst bei der Anfrage an Radio Eriwan. Witze rund um die Fragen an den fiktiven Sender Radio Eriwan, über die Pannen im Sozialismus und im täglichen Leben, gingen jahrelang um die Welt.

Die Antworten von Radio Eriwan haben immer mit: „Im Prinzip schon…” begonnen. „Ja, dein Auto kannst du an eine gängige 230-Volt-Haushaltssteckdose anschließen, aber der Ladevorgang dauert ewig.”

Eine normale Schukosteckdose ist nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt. In den Leitungen können hohe Temperaturen entstehen und speziell in älteren Häusern sind hohe Temperaturen oft schon zur Brandursache geworden.

Elektroinstallationen, speziell in älteren Häusern, sind auch mit einer modernen Schukosteckdose nicht für den Dauer-Lade-Betrieb von Elektroautos geeignet.

Die Hoffmann-Profis bieten ihren Kunden an, vor Ort zu klären ob und unter welchen technischen Voraussetzungen eine eigene Ladestation möglich ist.

Manchmal ist das ohne große Eingriffe machbar und ein anderes Mal müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um das vorhandene Netz für eine eigene Ladestation zum sicheren Laden zu ertüchtigen.

Das ‚Zauberwort‘ heißt Wallbox, eine spezielle Ladestation für Elektromobile. Sie unterscheidet sich von einer ’normalen‘ Steckdose in erster Linie durch die höhere Leistung. Statt 3,6 kW wie an der Haushaltssteckdose kommen hier 11 kW oder auch 22 kW an.

Die Wallbox wird an den 400-Volt-Starkstromanschluss angeschlossen und in der Garage oder im Carport an die Wand geschraubt.
Noch herrscht ein leichtes Durcheinander bei den Anschlussvarianten.

Weit verbreitet sind die Varianten Typ 1 und Typ 2. Mit dem Stecker vom Typ 2 kann jedes Elektroauto sowohl an privaten Wallboxen als auch an den meisten öffentlichen Schnellladesäulen Strom tanken. Schon alleine deshalb scheint sich dieser Typ europaweit durchzusetzen. Es gibt immer auch Möglichkeiten mit verschiedenen Kabeln an verschiedene Ladestationen anzudocken.

Diese Kabel sind mitunter sehr teuer und können bis zu 600 Euro kosten. Dabei sollte man darauf achten, dass die Kabellänge großzügig geplant wird, weil die Ladebuchse bei unterschiedlichen Fahrzeugen auch an unterschiedlichen Stellen verbaut ist.

Eine Ladestation für die eigne Nutzung kann zwischen 700 und rund 2000 Euro kosten. Die Hoffmann-Profis empfehlen heute eine Wallbox zu installieren, die über eine App gesteuert werden kann.

Den Einbau berechnen die Hoffmann-Profis nach Aufwand. Kriterien für die Kosten können z.B. das Vorhandensein eines dreiphasigen 400-Volt-Wechselstromanschlusses in Garagennähe sein oder wie gut die Ladestation an einen eigenen Stromkreis mit einem Leitungsschutzschalter und einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) anzuschließen ist.

Es muss sichergestellt sein, dass das Netz die benötigte Leistung auch liefert. Die Anmeldung beim zuständigen Energieversorger übernehmen die Hoffmann-Profis gerne für den Kunden. 11 kW sind normalerweise problemlos verfügbar und reichen aus, um den Akku im Auto über Nacht zu laden.

Wer schneller laden will der braucht einen 22 kW Anschluss, das ist natürlich teurer. Wenn alle technischen und bürokratischen Hürden genommen sind, kann der Kunde seinen Strom für die E-Mobilität bei einem beliebigen Anbieter kaufen. Bezieht man Strom für Haushalt und E-Mobil vom selben Anbieter, sind auch die Stromkosten gleich.

Die Hoffmann-Profis empfehlen beim Stromtanken an die Umwelt zu denken und einen Ökostromtarif abzuschließen. Ein emissionsfreies Auto mit Strom aus einem Kohlekraftwerk zu betanken ist wohl nicht ganz Sinn der Übung.

Die Profis von Elektro Hoffmann haben in der Zwischenzeit viel Erfahrung mit der E-Mobilität gesammelt. Der Kunde ist bei den Hoffmann-Profis in jedem Fall in den besten Händen.