Elektrogeräte reinigen spart Energie und Geld

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Tag für Tag, zum Teil 24 Stunden rund um die Uhr leisten sie ihre Arbeit ohne, dass wir uns darum kümmern. Erst wenn sie nicht funktionieren merken wir, wie sehr wir darauf angewiesen sind. Die Rede ist von Elektrogeräten. Kühlschrank, Gefrierschrank, Kaffeemaschine und Waschmaschine sind täglich oder zumindest wöchentlich im Einsatz. Bei richtiger Pflege danken sie es nicht nur mit einem langen Leben sondern so lässt sich auch noch Geld sparen.

Kühlschrank abtauen
Hat sich am Kühlschrank beispielsweise eine ein Zentimeter dicke Eisschicht gebildet steigt der Stromverbrauch und zwar um satte 50 Prozent. Man tut sich also selbst einen Gefallen, wenn man diesen regelmäßig abtaut. Ein- bis zweimal im Jahr sollte man sich die Mühe machen. Dazu räumt man den Kühlschrank und die Gefriertruhe komplett leer und schaltet das Gerät aus. Um den Abtauvorgang zu beschleunigen füllt man einen Topf mit heißem Wasser und stellt ihn in den Kühlschrank. Anschließend schließt man die Türe, damit die Wärme sich besser verteilen kann. Kratzen und Schaben vor allem an den metallenen Leitungen sollte man unterlassen um keine Schäden zu verursachen. Das abgetaute Wasser wischt man mit saugfähigen Tüchern oder einem Backblech auf. Neben dem abtauen dankt es der Kühlschrank, wenn man die Dichtungen regelmäßig mit etwas Wasser und einem milden Reinigungsmittel säubert. Je sauberer diese sind desto besser schließen sie und desto niedriger ist der Stromverbrauch. Gleiches gilt übrigens auch für die Dichtungen von Spülmaschine und Backofen.

PC und Laptop reinigen
Zu den etwas schwieriger zu reinigenden Elektrogeräten gehören PC und Laptop. Während sich Gehäuse und Tastatur noch problemlos mit einem feuchten Mikrofaserlappen reinigen lassen sieht es gerade beim Lüfter des PCs schon ganz anders aus. Hier sammelt sich im Laufe der Zeit eine ganze Menge Staub. Mit dem Staubsauger lassen sich hier gute Erfolge erzielen, hat man die Reinigung bisher aber vernachlässigt genügt das oft nicht. Doch wer nicht von Zeit zu Zeit entstaubt riskiert Überhitzung die in häufigen Abstürzen enden. Mit einem Schraubenzieher lässt sich das Gehäuse leicht abschrauben. Mit Pinsel und Staubsauger kann man dann auch innen den PC abstauben. Bei älteren Modellen oder zumindest dann, wenn die Garantie schon abgelaufen ist macht auch ein Austausch der Wärmeleitpaste Sinn. Diese befindet sich auf der CPU Oberfläche und wird mit der Zeit zäh und verliert ihre leitenden Eigenschaften.
Mit einem Küchentuch und etwas Isopropylalkohol entfernt man die alte Paste. Anschließend wird die neue Wärmeleitpaste aufgetragen. Eine Anleitung zum selbermachen gibt es hier. Wer sich das nicht zutraut kann dies auch für ein paar Euro bei einem PC-Techniker machen lassen oder einen Bekannten fragen, der sich damit auskennt.

Tastatur reinigen
Die Reinigung einer Tastatur ist mit den richtigen Mitteln gar nicht schwer. Wattestäbchen sind oft zu dick und mit einem Pinsel kommt man auch nicht in jede Ecke. Eine andere Methode wäre, die Tasten auszubauen, das kostet aber Zeit und Nerven denn wo gehört nun wieder das Ö hin? Den gröbsten Schmutz bekommt man schon heraus, wenn man die Tastatur einmal auf den Kopf stellt. Und für die kleineren Schmutzpartikel gibt es spezielle Tastaturreiniger, eine Art Knetgummi, den man einfach auf die Tastatur drückt und der so in jede Ritze kommt.

Foto: Intel Free Press