Elektronische Heizungsregler sparen Geld

Room Thermostat

Das Thema Energiesparen ist und bleibt eines, mit dem man sich immer wieder auseinandersetzen sollte. Denn er Energie spart spart auch Geld und bei den heutigen Preisen kann es nicht schaden, Bescheid zu wissen, wo in Haus oder Wohnung noch Potential ist. Neben LED und Energiesparlampen ist die Heizung eine weitere Möglichkeit. Das gute daran ist, dass nicht nur Hausbesitzer sondern auch Mieter einer Wohnung sparen können, wenn sie elektronische Heizungsregler benutzen.

Individuelle Einstellungen möglich

Wenn die Raumtemperatur dauerhaft nur um ein Grad gesenkt wird, lassen sich schon mehr als fünf Prozent der Heizkosten sparen. Jeder hat wohl eine gewisse Wohlfühltemperatur in den Räumen, in denen er sich aufhält. Und gerade im Winter ist es auch nicht günstig, die Heizung herunterzuregeln, wenn man nicht daheim ist, kühlen die Zimmer doch schnell aus und es dauert umso länger, sie wieder auf Betriebstemperatur zu heizen. Da bleibt nur das Thermostat so weit wie möglich herunterzudrehen wenn man das Haus verlässt und aufzudrehen wenn man wieder daheim ist. Elektronische Heizungsregler können das allerdings von ganz alleine.

Die elektronischen Heizungsregler werden einfach an den Heizkörper angeschraubt und ersetzen den herkömmlichen Temperaturregler. Je nach Modell lassen sich nun zahlreiche Einstellungen vornehmen, darunter unterschiedliche Heizperioden. Schließlich möchte man am Wochenende den ganzen Tag warme Räume haben während es unter der Woche zu den Arbeitszeiten eher kühl sein darf. Die intelligenteren unter den elektronischen Heizungsreglern bemerken sogar wenn ein Fenster offen ist und schalten so die Heizung ab.

Moderne elektronische Heizungsregler

All das ist jetzt nicht wirklich etwas neues, eine Installation lohnt sich dennoch. Wer es etwas technischer und ausgefeilter liebt und sowieso von einem Smarthome träumt für den gibt es weitere sinnvolle Spielereien. Da wäre zum einen das Nest Thermostat, an dessen Entwicklung Tony Fadell ebenso mitwirkte wie am iPod. Nest regelt selbstständig und vollautomatisch, zumindest wenn man ihm eine kurze Eingewöhnungszeit von einer Woche gibt. In dieser Zeit lernt das Nest Thermostat, wie man es am liebsten hat. Der integrierte Bewegungsmelder merkt sich sogar, wenn niemand zu Hause ist und regelt nach zwei Stunden die Temperatur herunter. Natürlich lässt sich das Thermostat auch über entsprechende Apps bedienen.

Systeme die ähnlich funktionieren sind tado mit integrierter Wettervorhersage, so dass die Heizung auf Temperaturausschläge egal in welche Richtung reagieren kann. Der heizManager von Controme kommt mit einer Kalenderfunktion daher und lässt den Benutzer so schon im Voraus planen, wann welches Zimmer geheizt werden soll. Praktisch falls sich unerwartet Gäste anmelden. Eine Wettervorhersage ist ebenfalls mit an Bord. Noch einen Schritt weiter geht alpha.one, denn das System erkennt sogar die Luftfeuchtigkeit in Räumen und macht so darauf aufmerksam, wenn es mal wieder Zeit zum Lüften ist. Alle vorgestellten Systeme haben selbstverständlich eine App, über die man Heizung und Temperatur steuern kann.

Foto: „Room Thermostat“ by butkaj.info (flickr)