Energiesparend kochen ist keine Kunst

2835194472_913ee99e05_o

Wussten Sie dass Kochen mit Deckel etwa 40 Prozent der Energie spart?

Jeder Mensch kocht auf seine eigene Art und Weise und möchte seine (Koch)-Gewohnheiten natürlich auch nur ungern umstellen. „Groß ist die Macht der Gewohnheit“, lautet dazu das bekannte Sprichwort. Allerdings ist die Umstellung auf energieeffizientes Kochen gar nicht so schwer.

Selbst wenn Ihr Kochtopf schon seine besten Jahre hinter sich hat und noch aus der Erbschaft Ihrer Oma stammt: mit dem richtigen Kochverhalten kann auch er noch wertvolle Energie sparen.

Mit dieser Anleitung geht das ganz einfach:

Zuallererst: Je kleiner der Topf, desto besser.

Legen Sie den Deckel nicht unachtsam zur Seite, sondern auf den Topf drauf. Kochen mit Deckel senkt den Energieverbrauch um 40 Prozent. Ihre Brieftasche wird es Ihnen danken. Wenn Sie pro Woche ca. fünf Mal (mit Deckel) kochen, sparen Sie im Jahr ca. 46 Euro. Auch die Umwelt freut sich, Sie produzieren pro Jahr 100kg weniger Kohlendioxid.

Wichtig ist auch, dass der Deckel genau auf den Topf passt. Der Koch sollte genau auf die Kochplatte passen, ist der Topf kleiner als Ihre Kochplatte verschwenden Sie Energie.

Sollten Sie für Ihr Gericht keinen passenden Topf haben: lieber einen größeren Kochtopf auf eine kleinere Herdplatte drauf stellen, als umgekehrt.

Schalten Sie den Herd erst dann an, wenn der Topf auf der Kochplatte steht.

Anfangs können Sie den Herd die höchste Stufe stellen und anschließend die Wärmezufuhr verringern.

Topfguckertipp: Wenn Sie einen Glasdeckel benutzen, müssen Sie den Deckel nicht ständig abnehmen, um nach dem Essen zu schauen.

Nutzen Sie die Nachwärme und schalten Sie schon einige Minuten vor dem Kochende den Herd aus. Dabei sparen Sie 10-15 Prozent der Energie. Noch besser ist ein Schnellkochtopf, denn er spart durch die kürzere Garzeit ganze 50 Prozent.

Kleine Gerichte können Sie in der Mikrowelle aufwärmen. Last but not least: Das Erhitzen von Wasser im Wasserkocher ist nicht unbedingt sparsamer, als das Aufwärmen im Topf.

Sie sehen, das Ganze ist keine Kunst. Also, ran an den Herd!

Foto: Scott Akerman