Es geht auch ohne Stromnetz

Immer wieder erreichen die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt Anfragen von Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, vom Stromnetz unabhängig sein wollen.

Die häufigsten Nachfragen betreffen abgelegene Wochenendhäuser oder Jagdhütten. Die Besitzer wollen nicht nur in Sachen Heizung unabhängig sein. Das ist ja speziell draußen in Naturnähe recht leicht mit einem Holzofen erledigt.

Bei der Stromversorgung wird das schon etwas schwieriger. Mit einem Solarplanell auf dem Dach, damit die Lampe brennt, ist es meistens nicht getan.

Bis vor wenigen Jahren kam elektrischer Strom ausschließlich übers Stromnetz ins Haus. Mit der Photovoltaik änderte sich das. Heute kann jeder seinen eigenen Strom erzeugen und sich damit von der öffentlichen Stromversorgung komplett abnabeln.

Die Photovoltaik alleine garantiert eine Stromversorgung nicht zuverlässig. Dunkle Wintertage, Schnee auf den Modulen, alles Umstände, welche die Solarmodule auf dem Dach nicht gerade zur Stromerzeugung anregen.

Eine vernünftige Speicherung der gewonnenen Energie ist Voraussetzung für eine durchgängige Stromversorgung.

Oft werden auch Blockheizkraftwerke ins Gespräch gebracht. Sicher, mit Solarstrom, einem ausreichend großen BHKW und Stromspeichern könnte jedes Domizil dauerhaft autark versorgt werden. Aber der technische Aufwand ist für eine Jagdhütte oder ein abgelegenes Wochenendhaus ziemlich groß und vielleicht auch zu teuer. Dann gilt es noch zu bedenken, dass BHKWs eine Energieversorgung in Form von Gas oder Kraftstoff brauchen. Das muss ja erst einmal antransportiert und gelagert werden.

Als kleine Lösung haben die Hoffmann-Profis dem Kunden vorgeschlagen, eine ausreichend große Photovoltaik auf dem Dach zu installieren, zusätzlich einen großen Batteriespeicher. Für den Notfall hat man ein kleines, mobiles Stromaggregat eingeplant. Eine mobile, benzinbetriebene Inverter-Lösung mit 1,28 kW und einer stabilen Laufzeit von fast 4 Stunden bei einer Dauerleistung von 0,9 kVA.

Damit besteht eine Backuplösung, die auch bei einem Totalausfall noch eine Mindestversorgung garantiert. Angedacht wurde auch, dass bei einem ausreichend großen Stromspeicher noch ein E-Auto wirtschaftlich mit versorgt werden könnte.

Sollte jemand auf die Idee kommen, diese unabhängige Stromversorgung auch in seinem an das dreiphasige öffentliche Niederspannungsnetz angeschlossene Eigenheim zu realisieren, für den haben die Hoffmann-Profis auch viele Tipps auf Lager.

Der Hauszähler gehört normalerweise dem regionalen Versorger. Solange das Hausnetz über diesen Zähler am Stromnetz hängt, kassiert der Staat bei jeder Kilowattstunde selbsterzeugten Solarstrom mit. Der Fiskus hält auch bei jeder Kilowattstunde die Hand auf, auch dann, wenn man die Energie in die eigene Batterie einspeist.

Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer mit der Begründung, dass Wechselstrom theoretisch auch gehandelt werden kann. Obendrauf kommen noch die Zählermiete und die Netzgebühren. Nach sorgfältiger Analyse haben die Hoffmann-Profis auch dafür passende Lösungen.

Es lohnt sich auf alle Fälle, die Planung und Installation den Hoffmann-Profis zu überlassen. Erfahrene Planer, die sich in diesem Metier auskennen, braucht es unbedingt, um zuverlässige Systeme für die Selbstversorgung zu installieren.

Die Kenntnisse der meteorologischen und regionalen Eigenheiten der Hoffmann-Profis, haben den Kunden schon manchen Euro gespart. Die Hoffmann-Profis werden dann auch meistens mit der Wartung und der regelmäßigen Durchsicht betraut. Ein Gespräch lohnt sich also immer.