Es kommt doch auf die Größe an


Immer wieder werden die Hoffmann Profis mit Fragen zu Ladezeiten bei E-Autos konfrontiert. Ganz klar ist eines: Je größer der Akku desto länger sind die Ladezeiten. Dafür ist natürlich auch die Reichweite mit einem größeren Akku höher.

Der eine Kunde hatte einen Renault Zoe mit 40 Kilowatt aufzuladen und wollte mit Hilfe der Hoffmann Profis eine ‚Tankstelle‘ in seiner Garage installieren.

Die Hoffmann Profis haben ausgerechnet, dass mit einer kleinen 11-kW-Wallbox das Fahrzeug innerhalb von 5 bis 6 Stunden auf 100 % voll aufgeladen wird, wenn der Akku ganz leer gefahren ist.

Wie bei einem Lithium-Ionen-Akku in einem Elektrogerät, dauert auch beim Elektrofahrzeug die letzte Ladephase am längsten. Richtig schnell lädt dieser Akku-Typ, der z.B. auch in einem Smartphone verbaut ist, bis zu etwa 80 % seiner Kapazität. Bis zu vollen 100 % geht es dann deutlich langsamer.

Das liegt daran, klären die Hoffmann Profis auf, dass zunächst mit ansteigender Spannung bei gleicher Stromstärke geladen wird. Nach gut 80 Prozent Ladung erfolgt kein Spannungsanstieg mehr und die Stromstärke, mit der geladen wird, nimmt langsam ab.

Den Akku in einem Elektrofahrzeug fährt ohnehin wohl niemand wirklich ganz leer. Man will ja immer auf der sicheren Seite sein und einen Ladepunkt möglichst zuverlässig erreichen.

Die Hoffmann Profis weisen darauf hin, dass Lithium-Ionen-Akkus länger leistungsfähig bleiben, wenn sie nur möglichst kleine Ladezyklen verdauen müssen und nicht immer nur von ganz leer nach ganz voll geladen werden. Sinnvoller ist es, bei 40% Leistung wieder nach zu laden.

Prinzipiell gilt für die Ladedauer eines E-Autos die Faustregel: Je weniger Leistung die ‚Tankstelle‘ hat, desto länger dauert die Aufladung. Eine normale Haushaltsteckdose kann rund 3,7 Kilowatt Leistung liefern. Die Aufladung an einer solchen Steckdose ist aus den verschiedensten, hier schon beschriebenen Gründen, nicht zu empfehlen.

Öffentliche Ladestationen verfügen in der Regel über eine Leistung von 22 Kilowatt. Schnelllader laden DC (also mit Gleichstrom) mit 50 Kilowatt und Ultraschnelllader mit 150 bis 350 Kilowatt.

Keine Regel ohne Ausnahmen. Selbst bei den neuesten E-Autos sind einige dabei, die so hohe Ladeleistungen überhaupt nicht aufnehmen können. Wie lange exakt die Aufladung eines Elektrofahrzeuges dauert, hängt also auch von der Ladetechnik des Fahrzeugs ab.

Es lohnt sich auf jeden Fall mit den Hoffmann Profis vor der Installation eines Ladepunktes zu reden. Wenn alles pass, wird das Laden des eigenen E-Autos in der heimischen Garage zu einer bequemen und sicheren Angelegenheit. Beim Antrag für die 900 € staatliche Prämie sind die Hoffmann Profis natürlich auch gerne behilflich.