Heizung aus

Wenn im Hochsommer bei 30 Grad die Heizung ausfällt, ist das ja keine Katastrophe. Blöd ist nur, wenn man dabei auch auf das warme Wasser verzichten muss. Kalt duschen soll ja sehr gesund sein, angenehm ist aber etwas anderes.

So hat dann der Hilferuf aus der Kaltwasser geplagten Familie auch die Hoffmann-Profis erreicht. „Hey Meister, da ist einer dran, der hat Probleme mit seiner Heizung.” „Sind wir denn Heizungsbauer?” „Hör dir das doch mal an, der Heizungsbauer kommt auch nicht weiter.”

Also lässt sich der Meister erweichen und hält den Hörer ans Ohr. Es dauert lange, bis eine Reaktion in der Werkstatt zu hören war. „Ja, hmm, is ja mysteriös. Also gut, ich schick mal einen Hoffmann-Profi, geht aber erst heute Nachmittag.”

Alle Augen richten sich auf den Meister. „Ja das ist so, gestern Nachmittag hat’s ohne eigentlichen Anlass den Schutz im Haus rausgehauen. Der Hausherr hat sich vorschriftsmäßig durch alle Stromverbraucher im Haus gehangelt und festgestellt, dass nur beim Wiederanschalten der Heizungsanlage der Schutz nicht gehalten hat.”

Die erste Frage war, ob er seinen Heizungsbauer informiert hat. „Ja, der ist auch gleich gekommen und hat sich um den Fehler gekümmert.” Seine Diagnose war, dass es sich um ein elektrisches Problem handeln müsste.” Also gut, den ‚Schwarzen Peter‘ hatten wieder einmal die Elektriker.

Am ‚Tatort‘ angekommen stellte sich heraus, die Heizung hatte einen Notausschalter, vorschriftsmäßig draußen vor der Heizungstür installiert. Immer wenn der Hausherr, später auch der Heizungsbauer, versucht hat den Hauptschalter umzulegen, hat der FI den Stromkreis unterbrochen.

Der FI schaltet ab, wenn ein Fehlerstrom einer bestimmten Größe fließt. Das Abschalten erfolgt dann blitzschnell innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Also, auf geht’s zur Spurensuche. Das erste, was der Hoffmann-Profi gemacht hat, war den Heizungsraum mit einer Taschenlampe genauer zu untersuchen. Und siehe da, er wurde auch sofort fündig. Unter dem eintausend Liter großen Wassertank für die Solarthermie bildeten sich kleine Wasserlachen.

Es war zu erkennen, dass unterhalb des Wärmetauschers, der an dem Wassertank angeflanscht war, ein Elektroverteiler angebracht war. In eben diesen Verteiler ist das Wasser aus dem undichten Wärmetauscher eingedrungen. Das war ein klarer Fall für den FI. Die erste Aufgabe war für den Heizungsbauer, den Wärmetauscher abzudichten.

Der Hoffmann-Profi hat empfohlen, den Elektroverteiler nicht gerade unter dem Wärmetauscher zu montieren. Sollte die Abdichtung nicht halten, hätten wir den gleichen ‚Salat‘ sofort wieder.

Der Verteiler war schnell oberhalb des Wärmetauschers montiert und mit dem Föhn aus der Werkzeugtasche des Hoffmann-Profis war der Verteiler schnell getrocknet. Nach Empfehlung anmontiert und wieder verkabelt, funktionierte die Heizungsanlage perfekt.

Die Hoffmann-Profis leisten immer wieder einmal ‚Erste Hilfe‘ auch bei Handwerkerkollegen aus anderen Gewerken. Gute Zusammenarbeit mit anderen Handwerken auf Baustellen hat sich immer bewährt. Den Hoffmann-Profis bricht kein ‚Zacken aus der Krone‘, auch bei anderen Handwerks-Kollegen Hilfe zu leisten. Im Gegenteil, die anderen wissen, dass man sich auf die Hoffmann-Profis sicher verlassen kann.