Kellerausbau

Die Corona-Zeit hat viele Hausbesitzer dazu bewogen über ihre Wohnsituation nachzudenken. Kellergeschosse und Dachgeschosse sind in den Fokus geraten, wenn man bedenkt, dass viele dieser Flächen ihr Dasein als Lagerräume fristen oder große Nutzfläche einfach brachliegen.

Durch den Lockdown sind in Verbindung mit mehr Arbeit im Homeoffice ruhige Plätze im Haus gesucht. Schon ein durchschnittliches Kellergeschoss hat einen Anteil an der Grundfläche von rund einem Drittel der Gesamtfläche. Dort nur Lebensmittelvorräte und die Christbaumkugeln zu lagern, dafür ist die Fläche vielleicht zu schade.

In moderneren Einfamilienhäusern hat man meist schon vorgeplant und den Keller für vielfältige Nutzung vorbereitet. Bei älteren Häusern ist der Aufwand schon größer. Bei den Hoffmann-Profis taucht immer wieder die Frage auf, ob man denn für den Umbau im Keller eine Baugenehmigung braucht. Einfach loslegen kann in die Hose gehen.

Soll im Kellergeschoss ein Hobbyraum, ein Arbeitszimmer, ein Kinder-Spielzimmer oder auch ein Partykeller entstehen, wird in der Regel keine behördliche Genehmigung gebraucht. Soll der Keller zu einer abgeschlossenen Wohnung ausgebaut werden, die vielleicht später sogar einmal vermietet werden soll, dann ist eine Baugenehmigung notwendig. Wird diese Genehmigung nicht eingeholt, drohen saftige Bußgelder. Im schlimmsten Fall kann sogar der spätere Rückbau angeordnet werden.

In einer solchen Baugenehmigung mit Nutzungsänderung ist sogar beschrieben, welche Bedingungen die zukünftigen Wohnräume erfüllen müssen. Bedingungen, die zukünftige Wohnräume im Detail erfüllen müssen, regelt die jeweilige Landesbauordnung.

In dieser Verordnung ist z.B. eine bestimmte Mindestdeckenhöhe vorgeschrieben. Ausreichend Tageslicht und Möglichkeiten zur Belüftung sind vorgeschrieben. Darüber hinaus gibt es sogar Mindestgrößen für Fensterflächen. Wie bei allen anderen Bauvorhaben müssen natürlich auch Brandschutzauflagen und die Energiesparverordnung beachtet werden.

Neben den Fenstern für das Tageslicht muss natürlich die Beleuchtungstechnik sorgfältig geplant werden. Da spätestens kommen die Hoffmann-Profis ins Spiel. Es lohnt sich immer vor der letztendlichen Planung mit den Fachleuten zu sprechen, besonders dann, wenn im Kellergeschoss brauchbare Büroräume für das Homeoffice entstehen sollen.

Genügend Anschlüsse für eine ordentliche Arbeitsplatzbeleuchtung und die großzügige Ausstattung mit Steckdosen zahlen sich später in der Praxis aus. Nicht vergessen sollte man ausreichende Belüftungs- und Heizmöglichkeiten, damit langfristig Schimmelbildung im Untergeschoss ausgeschlossen ist.

Die Hoffmann-Profis haben schon vielen Hausbesitzern zu brauchbaren Kellerräumen verholfen. Die letzte große Aktion war die Einrichtung eines Homeoffice, kombiniert mit einer heimischen Sauna. Ein hauseignes Wellness-Angebot direkt neben dem Arbeitsplatz, eine super Idee.

Die notwendigen Anschlüsse waren für die Hoffmann-Profis zwar eine Herausforderung, aber mit einer guten Planung ist alles problemlos gelaufen.

Zwei Forderungen waren für die Hausbesitzer erfüllt, ein ruhiges Homeoffice in der Keller-Etage verbunden mit einer Wellness Oase, die perfekte Lösung für die ganze Familie.