Ladestationen


Ladestationen im öffentlichen Bereich waren bis heute für die Hoffmann-Profis noch kein Thema. Jetzt ist aber ein größerer Stromversorger an die Profis von Elektro Hoffman herangetreten, mit der Anfrage für eine Zusammenarbeit bei der Installation von Elektrozapfsäulen im gesamten Versorgungsbereich.

Mit der Verbreitung von Elektroautos ist unter den Versorgern quasi ein Wettbewerb um die besten Standorte für Ladestationen entbrannt. Das bedeutet, alle haben es eilig.

Sie wünschen sich ein möglichst dichtes Netz von Ladestationen. In den nächsten Jahren bringen die großen Automobilhersteller Elektromobile auf den Markt, mit Reichweiten von mehr als 400 Kilometern. Um diese neuen Elektromobile wirklich alltagstauglich zu machen, sind Schnelllade-Stationen entlang der Hauptverkehrsstrecken und auch auf dem flachen Land wichtige Voraussetzung.

Eine große Rolle spielen die Ladezeiten. Schnelllade-Stationen müssen ihren Namen auch verdienen. Der wichtigste Punkt bei den Gesprächen mit den Hoffmann-Profis waren immer die Ladezeiten. Eine kurze Brotzeit-Pause sollte genügen, um wieder weiter zu kommen.

Das ist nach Recherchen der Hoffmann-Profis derzeit nur mit 150 bis 350 Kilowatt elektrischer Leistung zu erzielen. Es hilft aber natürlich nichts, wenn z.B. die 10 installierten Ladesäulen in der Mittagszeit alle besetzt sind, weil die Fahrer alle gleichzeitig hungrig sind.

In den Gesprächen zwischen den Hoffmann-Profis und den Vertretern des Versorgers tauchen immer wieder neue Probleme auf, die müssten zu allererst gelöst werden. Von der technischen Seite ist die Installation einer Schnellladestation für die Hoffmann-Profis kein Problem.

Die Hürden liegen in den Möglichkeiten, einen leistungsstarken Anschluss mit entsprechenden Leitungen an die Ladesäulen zu bringen. Dabei ist oft viel Teamwork mit den Kollegen vom Tiefbau nötig. Die Tiefbaufirmen können sich derzeit vor Aufträgen kaum retten und warten nicht grade darauf, ein paar Gräben für Leitungen ausheben zu dürfen.

Aber klar ist allen Beteiligten eines: Je mehr Elektromobile auf den Markt kommen, desto wichtiger wird die Anzahl der verfügbaren und frei zugänglichen Ladestationen. Das sehen auch alle Autobauer genauso. Verschiedentlich ist schon der Ruf nach staatlicher Regie für den Ausbau der Ladeinfrastruktur laut geworden. Aber auch der Staat, da sind sich die Hoffmann-Profis mit den Versorgern einig, kann in Sachen Tiefbau keine Wunder bewirken.

Die Profis von Elektro Hoffmann jedenfalls stehen mit Konzepten für Ladestationen bereit, die, ähnlich wie die ‚Supercharger‘ von Tesla, schnelles Laden mit Leistungen von 150 bis zu 350 Kilowatt erlauben. Damit sollte es möglich sein, eine Batterie innerhalb von 15 Minuten bis zu etwa 80 Prozent zu laden, das sind Standzeit, die ein E-Mobil praxistauglich machen.

Ab und wie sich Versorger und Hoffmann-Profis für solche Großaufträge einig werden, wird wohl noch viel Abstimmungsarbeit erfordern und zähen ‚Hürdenlauf‘. Die Techniker von Elektro Hoffmann haben ihre Hausaufgaben alle gemacht und stehen auch für solche großen Herausforderungen bereit.