Lichtplanung

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Wer es daheim so richtig gemütlich haben will braucht zwei Dinge: Eine funktionierende Heizung und Licht. So langsam beginnt wieder die dunkle Jahreszeit und bei der Wetterlage der letzten Wochen war es durchaus nötig, auch schon wieder am frühen Abend das Licht daheim einzuschalten. Ideen für eine Lichtplanung gibt es viele. Stehlampen, Deckenstrahler, Wandlampen, Lichtfliesen auf dem Boden oder Lichtleisten, sie alle sorgen für eine anheimelnde Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Dank verschiedener Tools ist es inzwischen recht einfach, auch ohne eine professionelle Planung in einem Lichtstudio oder ähnlichem die Lichtplanung zu Hause selbst zu machen.

 

Lichtplanungssoftware

Zur Verfügung stehen einem dabei sowohl Apps als auch Software oder ganz bequem Online-Planungshilfen. Zur Verfügung gestellt werden sie zumeist von den Anbietern von Leuchtmitteln selbst wie Phillips oder Osram. Von Phillips gibt es beispielsweise einen gut durchdachten Online-Planer. In der Übersicht kann man verschiedene Zimmer auswählen. Zur Auswahl stehen Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro und Garten, zum Teil in verschiedenen Ausführungen. Die Räume können sowohl bei Tag als auch im Nachtmodus angesehen werden. Links werden allerlei Lampen angeboten die mit einem Klick in den Raum gebracht werden können. Durch einen weiteren Klick auf den Nachtmodus kann man sehen, wie der Raum mit der ausgewählten Lampe wirkt. Eine Mehrfachauswahl ist ebenfalls möglich. Das erleichtert die Wahl zwischen Hängeleuchte, Wandlampe oder Lichtleiste enorm. Der einzige Nachteil dabei ist, dass man nicht selbst wählen kann, wo die Leuchtmittel angebracht werden.

 

Lichthaus von Osram

Einen Schritt weiter geht Osram mit seinem Lichthaus. Denn hier kann man nicht nur die einzelnen Räume besuchen und mit Licht versehen sondern kann auch noch auswählen, wie viele Glühbirnen in einer Lampe enthalten sein sollen. Eine Berechnung der Brennstunden ist ebenfalls möglich, diese spuckt auch gleich noch die jährlichen Stromkosten, die Lebensdauer und die CO2-Emission aus. Wer es etwas genauer haben will hat ebenfalls bei Osram die Möglichkeit sich eine Software herunterzuladen. DIALux ist dabei für alle Hersteller offen und bietet eine breite Palette an Möglichkeiten. Die Software ist allerdings eher für den professionellen Gebrauch ausgelegt denn hier kann man sogar auf die CAD-Daten von Architekturprogrammen zugreifen.

 

App zur Lichtplanung

Die Lichtplanung ganz bequem auf dem Sofa geht mit der App „Lighting“. Hier kann man durch die Kataloge der Hersteller blättern und sich einzelne Lampen in Aktion ansehen. Dazu gibt es zahlreiche Videos in denen man sich Anregungen holen kann denn sie zeigen professionell ausgeleuchtete Räume. In der App „Lichtblitz“ kann man sich vor dem Kauf ebenfalls Inspirationen holen. Die App Glamox hält neben Katalogen noch eine Lichtberechnung bereit, mit der man berechnen kann, wie viele Leuchten man benötigt, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die eierlegende Wollmilchsau unter den Apps, die alles kann, scheint es noch nicht zu geben. Dennoch wünschen wir viel Spaß beim stöbern und Inspirationen holen.

Foto: Mauren Didde