Oh Tannenbaum

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Einige haben ihren Baum schon im Wohnzimmer oder auf Balkon und Terrasse stehen, für andere ist es spätestens an Heiligabend soweit. Beim Schmücken hat jeder seine eigenen Vorlieben: Die einen mögen es traditionell und haben Schleifen, Kugeln aus Ton und echte Kerzen an ihrem Baum. Wer auf Glitzer und Glamour steht greift zu bunten Kugeln und Lametta gepaart mit Lichterketten. Bei einem sind sich alle einig: Funkeln und leuchten muss der Baum. Aus Sicherheitsgründen verzichten viele lieber auf echte Kerzen denn zu oft hört man, dass es brandgefährlich sein kann und mit der weihnachtlichen Freude ist es schnell vorbei, wenn der ganze Baum in Flammen steht.

 

Weihnachtsbaum gießen

Wer auf Kerzen nicht verzichten möchte tut sich selbst und auch dem Baum einen Gefallen, wenn dieser regelmäßig gegossen wird. Ein trockener Baum steht schon nach 10 Sekunden in Flammen, nach 20 Sekunden greift das Feuer auf Möbel und Vorhänge über und nach 30 Sekunden brennt das ganze Zimmer. Da bleibt keine Zeit zu reagieren und auch ein bereitstehender Wassereimer ist kaum dazu geeignet die Flammen zu löschen. Einen Baum mit echten Kerzen sollte man nie unbeaufsichtigt lassen und wenn er zu brennen anfängt lieber gleich die Feuerwehr rufen und sich in Sicherheit bringen. In diesem Video kann man sehr gut den Unterschied zwischen einem brennenden Baum sehen der nicht gegossen wurde und einem, der regelmäßig Wasser bekommt. Vor dem aufstellen sägt man am besten eine dünne Scheibe vom Stamm ab, damit der Baum auch Wasser aufnehmen kann. Täglich braucht ein Weihnachtsbaum etwa einen halben Liter Wasser.

 

So verstaut man Lichterketten richtig

Wer auf Lichterketten setzt sieht sich dafür Jahr für Jahr mit ganz anderen Problemen konfrontiert. Auf dem Dachboden oder im Keller fristen sie das ganze Jahr über ihr Dasein und werden oft in Eile eingepackt. So viel Freude das Schmücken des Baumes auch macht so wenig Spaß bereitet das Abschmücken. Die Folge sind Knoten in den meterlangen Kabeln. Ist das Ganze dann entwurschtelt mag die Kette einfach nicht leuchten denn eines der 200 Lichter ist kaputt. Die mühsame Suche beginnt. Zumindest für das erste Problem gibt es eine einfache Lösung: Die Lichterkette wickelt man am besten auf eine leere Küchenrolle oder auf ein Stück Pappe überkreuz.

 

Kabellose Weihnachtsbeleuchtung

Eine Alternative zu beiden Beleuchtungen gibt es inzwischen auch: Kabellose Weihnachtsbeleuchtung. Diese besteht aus einzelnen LEDs die mit Batterien beleuchtet werden. So entfällt die lästige Kabelverlegerei und auch eine Steckdose ist nicht nötig. Ist eine der Lampen kaputt kann man diese sofort identifizieren. Mit einer Leuchtdauer von bis zu 180 Stunden können die LED bei sparsamem Gebrauch durchaus zwei bis drei Jahre verwendet werden. Strom kann man auf diese Weise obendrein sparen, die Anschaffungskosten liegen bei gut 20 Euro für 20 Kerzen. Beim Kauf sollte man allerdings darauf achten, ob Batterien für die Kerzen dabei sind oder nicht.

Bild: Stephen Woods