Ohne DIN geht nix

Der Germane allgemein hat’s gern ordentlich. Damit alles seine Ordnung hat, kam man vor über 100 Jahren auf die Idee, allseits akzeptierte Regeln für alles und jenes zu schaffen. Das Zauberwort heißt DIN.

Heute steht die Abkürzung für ‚Deutsches Institut für Normung‘. Angefangen hat das 1917 als ‚Deutsche Industrie Norm’. Schnell sind die DIN-Regeln über die Industrie hinausgewachsen. Die Normung war längst nicht mehr nur für Industrieprodukte wichtig, sondern auch Dinge des alltäglichen Lebens verlangten nach Normen und Regeln.

Zurzeit gibt es über 34.000 Normen. Zu den bekanntesten zählen wohl die DIN-Normen für Papier. Ein DIN-A4-Blatt ist eben nun mal genau 210 x 297 mm groß. In Berlin, sinnigerweise am DIN-Platz, werden diese Normen verwaltet, neue erfunden und über alte gewacht.

Mit Normen und Standards kommt jeder immer und überall in Berührung, ohne dass man das bewusst registriert. Gesetzeskraft haben die DIN-Normen nicht, sie sind eigentlich nur Empfehlungen.

Aber man merkt schnell, wenn die Norm fehlt oder sich keiner daran hält. Wer z.B. als Tourist in die Vereinigten Staaten reist, merkt sofort, dass der Stecker von seinem Ladegerät oder seinem Elektrorasierer nicht in die Stromdose passt. Eine Hürde, die nicht nur die eigene Bequemlichkeit beeinträchtigt, sie behindert auch den Welthandel.

Ein Anbieter, der beispielsweise seine schön gestalteten Steckdosenleisten international anbieten will, wird an diesen Hürden scheitern. Die Welt braucht also Normen. Normen sind nützlich. Sie erleichtern das Leben und manchmal sind sie einfach notwendig, z.B. um Leben zu retten. Man mag sich nicht vorstellen, dass die Schlauchverbindungen und Kupplungen bei der Feuerwehr in der Brandbekämpfung nicht genormt wären.

Auch im Bereich der Elektrotechnik sind Normen lebenswichtig und unverzichtbar. So hat sich vor 50 Jahren in Koblenz eigens eine DIN-Normenstelle Elektrotechnik unter dem Kürzel ‚NE’ gegründet.

Die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt sind jeden Tag mit diesen Normen in der Elektrotechnik befasst. Allen Arbeiten, Ausschreibungen und Angeboten liegen DIN-Normen in vielfältigen Variationen zu Grunde. Die Beachtung aller Normen sorgt dafür, dass der Endverbraucher und Anwender von Elektrotechnik stets auf der sicheren Seite ist.

Deshalb werden auch häufig Zertifikatslehrgänge ‚Befähigte Fachkraft Messen und Prüfen‘ nach den Regeln der DIN-Normenstelle Elektrotechnik abgehalten. Mitarbeiter von Elektro Hoffmann in Schweinfurt qualifizieren sich regelmäßig für die fachkundige, sichere Prüfung und Bewertung von elektrischen Anlagen, Betriebsmitteln und Maschinen.

Täglich kommen die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt mit unter Spannung stehenden Teilen in Berührung. Der Einsatz von modernen Messgeräten setzt viele Kenntnisse voraus, die in diesen Lehrgängen vermittelt werden.

Elektrische Anlagen und Schaltschränke werden immer komplexer. Es sind nicht nur Leitungsschutzschalter, sondern auch Fehlerstromschutzschalter und immer mehr Überspannungsschutzeinrichtungen und weitere Komponenten, die die Profis von Elektro Hoffmann bei Wartung und Bau solcher Anlagen jeden Tag vor neue Herausforderungen stellen.

Das Messen und Prüfen von Sicherheitseinrichtungen und die Kenntnis der DIN-Normen sind die Garantie für die Sicherheit der Anwender.

Auch wenn die DIN-Normen immer wieder einmal belächelt werden, entgegen aller Gerüchte ist die Krümmung von Salatgurken nicht genormt.

Die Profis von Elektro Hoffmann wissen, dass ein Verzicht auf Normen speziell im Fall der Elektrotechnik fahrlässig und lebensbedrohlich wäre.