Praktikum


Es soll ja Leute geben, die sich bei der Wahl ihres Berufes nicht sicher sind, ob sie im Elektrohandwerk richtig aufgehoben sind. Genau für die gibt es die Möglichkeit mit einem Praktikum in die Betriebe hinein zu schnuppern.

Es kann nicht jeder Betrieb jedes Jahr Nachwuchs für jeden Beruf im Elektrohandwerk ausbilden. Normalerweise ist der jeweilige Ausbildungsgbeginn der 1. September des Jahres. Das ist aber keine gesetzliche Vorschrift, im Prinzip kann jeder andere Tag im Jahr zum Ausbildungsgbeginn erklärt werden.

Wer sich also, aus welchem Grund auch immer, am heutigen Tag für eine Ausbildung im Elektrohandwerk entscheidet, kann einfach mal bei den Profis von Elektro Hoffmann nachfragen, ein Ausbildungsstart ist grundsätzlich zu jeder Zeit möglich.

Das gilt natürlich im besonderen Maße für ein Praktikum. Die Hoffmann-Profis haben eine genaue Erklärung dafür, was ein Praktikum überhaupt ist. Praktikanten sollen in erster Linie berufliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen sammeln. Sie werden im Betrieb einem Mitarbeiter zugeteilt und ‚laufen‘ im normalen Alltagsbetrieb einfach mit. Sie dürfen natürlich in beschränktem Maße mithelfen, müssen aber nicht. Das bedeutet, dass ihre Arbeitskraft nicht eingeplant wird und auch nicht dem Kunden verrechnet wird.

Das Praktikum ist damit im Grunde eine betriebliche Tätigkeit und Ausbildung, ohne eine systematische Berufsausbildung zu sein. Die Dauer eines Praktikums im Betrieb ist zeitlich begrenzt.

Seit dem 1. Januar 2017 bekommen die Praktikanten dafür den gesetzlichen Mindestlohn bezahlt, der in diesem Jahr 10,95 Euro im Elektrohandwerk beträgt, Ausnahmen davon gelten für Jugendliche unter 18 Jahren.

Ausgenommen von der Bezahlung sind auch Praktikanten, deren Praktikum im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet oder wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder Aufnahme eines Studiums dient.

Also, ein Praktikum ist nicht unbedingt zum Erwerb von ‚Reichtümern‘ gedacht. Die Betriebe erbringen ja auch einen Aufwand bei der Ausgestaltung des Praktikums. Zusätzlich haben die unterschiedlichen Varianten von Praktiken auch unterschiedliche Folgen im Betrieb.

Ein Praktikum ist auch nach Meinung der Profis von Elektro Hoffmann eine gute Möglichkeit für einen Berufseinstieg, vor allem dann, wenn sich jemand noch nicht ganz sicher ist, ob eine Tätigkeit im Elektrohandwerk für ihn das Richtige ist.

Pflichtpraktikanten(innen) haben die Hoffmann-Profis schon öfter betreut. Verschiedene Studienordnungen der unterschiedlichsten universitären Fachbereiche schreiben ein solches zwingend vor.

Pflichtpraktika sollen dazu dienen neben dem theoretisch vermittelten Wissen in zeitlich bestimmten Umfang praktische Erfahrungen zu sammeln. Damit sollen Einblicke in spätere Tätigkeitsfelder ermöglicht werden. Damit ist ein Praktikum bei Studenten ein wichtiger Bestandteil des Studiums.

Auch Schüler absolvieren während ihrer Schulzeit heutzutage ein oder zwei Betriebspraktika. Sie dauern in der Regel nicht länger als vier Wochen und dienen der beruflichen Orientierung der Schüler.

Der Betrieb darf dem Praktikanten als Anerkennung seiner Tätigkeit einen kleineren Geldbetrag, ein Taschengeld zahlen. Eine Verpflichtung dazu gibt es nicht. Die Schüler sind in der Regel über ihre Schulen oder die Familie gesetzlich Unfallversichert.

Es gibt also viele verschiedene Möglichkeiten, in einen Beruf des Elektrohandwerks hinein zu schnuppern. Wer sich letztendlich für einen solchen Handwerksberuf entscheidet, hat, nicht nur nach Ansicht der späteren Kollegen von Elektro Hoffmann, eine sichere Zukunft in einem interessanten Beruf in Aussicht.