Smart Meter werden Pflicht


Schon im November 2015 wurde beschlossen, mit Hilfe intelligenter Stromzähler die Energiewende zu beschleunigen. Die Hoffmann Profis sind schon seit Anfang an Zeit mit diesem Thema beschäftigt.

Die Smart Meter werden Pflicht. Die Einführung erfolgt stufenweise. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat jetzt drei Geräte zertifiziert. Den Nachweis der Einhaltung der Sicherheitsvorgaben durch das Smart-Meter-Gateway haben diese Geräte erbracht.

Die Voraussetzungen zum verpflichtenden Einbau von intelligenten Messsystemen sind jetzt für bestimmte Einbaugruppen gegeben. Die grundzuständigen Messstellenbetreiber werden in Abhängigkeit des vom Messstellenbetriebsgesetzes vorgegebenen Zeitplans zum Einbau intelligenter Messsysteme verpflichtet. Messsysteme, die nicht den Anforderungen des BSI entsprechen, dürfen nicht mehr verbaut werden.

Es wird also einfach ein neuer Stromzähler eingebaut. Der Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler oder ein Messsystem, der digital und internetfähig ist. Er hat eine Kommunikationseinheit, ein sogenanntes ‚Gateway‘ an Bord, das soll dem Stromnetz zur Intelligenz verhelfen.

Die Hoffmann-Profis erklären dieses Smart Grid (intelligentes Stromnetz) so: Die derzeitigen Energieübertragungsnetze sind immer auf maximale Belastung ausgelegt. Im Prinzip wird Energie gleichmäßig erzeugt. Bisher haben das Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke recht gut gekonnt. Überlastungen gab es kaum, weil die Last immer gleichmäßig zur Verfügung stand. Aber es standen auch immer Überkapazitäten zur Verfügung, die eigentlich nicht gebraucht wurden.

Heute aber, mit immer mehr dezentralen Energieerzeugern wie z.B. Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen, ist das beschränkt auf eine Grundlast. Bei entsprechender Wetterlage können die Windkraftanlagen, je nach dem, deutlich mehr oder überhaupt keine Energie einspeisen. Das gilt natürlich auch für den Solarstrom und es ist zudem noch von der Region abhängig.

Das Smart Grid soll dafür sorgen, dass Angebot und Nachfrage an elektrischer Energie ausgeglichen werden, um so Überlastungen des Stromnetzes zu vermeiden. Dazu muss natürlich Datenkommunikation in beiden Richtungen möglich sein.

Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bilden die Basis für Smart Grids, so die Hoffmann-Profis.
Energieerzeuger, Energiespeicher und Energieverbraucher ‚reden‘ also miteinander.

Schon heute müssen Smart Meter bei Neubauten verpflichtend eingebaut werden. Aber das geht in Zukunft noch weiter. Elektrische Verbraucher, wie beispielsweise Wasch- oder Spülmaschinen, müssen selbst ’smart‘ werden. Dann könnte sich die Waschmaschine zum Beispiel automatisch einschalten, wenn gerade ein Überangebot an Strom im Netz ist. Ein Vorteil für den Verbraucher, der Strom kostet zu dieser Zeit weniger und gleichzeitig wird das Netz entlastet.

Bei den Versendern im Internet gibt es heute schon eine Reihe von digitalen Stromzählern, die für billiges Geld, zum Selbsteinbau angepriesen werden. Die Hoffmann-Profis warnen: „Finger weg von den Hutschienen im Zählerkasten.” Arbeiten am Strom-Verteiler sollten tunlichst den Profis überlassen werden. Das hat viele gute Gründe. Der wichtigste ist wohl die Sicherheit der Bewohner und die versicherungsrechtlichen Bedingungen.

Das intelligente Stromnetz ‚Smart Grid‘ wird unaufhaltsam auf uns zukommen. Die Hoffmann-Profis sind gut gerüstet und stets super informiert. Ein Gespräch lohnt sich wie immer auf jeden Fall.