Smartes E-Haus

Diese Aufgabe für die Profis von Elektro Hoffmann war schon sehr anspruchsvoll. Das Projekt lief unter der Bezeichnung ‚Smart-Living‘. Das ‚Smart-Home‘ erscheint dagegen eigentlich schon als ‚alter Hut‘.

Das Ganze hat damit angefangen, dass die Hausbesitzer für ihren Neubau von Anfang an ein ausgeklügeltes Energiemanagement mit maximaler Energieeffizienz wünschten. Alles basierend auf einer möglichst autarken Stromversorgung über eine PV-Anlage vom Dach.

Die Forderung nach Autarkie vom Stromnetz setzten Batteriespeicher voraus, die inselfähig sind. Diese Funktion erfordert neben einem allpoligen Trennschalter zwischen dem Hausnetz und dem öffentlichen Stromnetz natürlich leistungsfähige Speicher. Alles echte Aufgaben, die das Know-how der Hoffmann-Profis mächtig herausgefordert haben.

Die passende Auslegung der Stromspeicher sollte dafür sorgen, dass auch bei einem Stromausfall die Versorgung durch die Batteriespeicher gesichert ist.

In der Planung war vorgesehen, dass alle Stromverbraucher miteinander interagieren und kommunizieren können. Alle vorhandenen und geplanten Haushalts- und Multimedia-Geräte müssen sich zentral fernzusteuern lassen.

Solche einfachen Vorgänge, wie das Öffnen und Schließen der Rollläden, die Steuerung von Heizung, Licht und Lautsprechern, lassen sich jetzt per Computer, Smartphone oder Tablet fernsteuern.

Die Kommunikation läuft über WLAN und Bluetooth. Über diesen Weg empfangen und senden die Geräte ihre Informationen und tauschen sie aus. Das Problem fehlender Standards der verschiedensten Geräte kostete viel Hirnschmalz und einen hohen Aufwand an Programmierarbeit. Am Ende war alles miteinander kompatibel und der Datenaustausch funktioniert tadellos.

Mit dem Projekt ‚Smart-Living’ haben die Hoffmann-Profis zum ersten Mal ein komplettes Haus vollkommen vernetzt. Die intelligente Technik soll für mehr Sicherheit sorgen und wertvolle Zeit sparen. Gleichzeitig war das Ziel, damit die Energiekosten drastisch zu senken.

Das komplette Beleuchtungssystem, der Zugang zum Haus und die Alarmanlage lässt sich jetzt bequem über eine App steuern. Den Gedanken, die Beleuchtungssysteme über den Biorhythmus der Bewohner zu automatisieren, hat man aber dann doch verworfen. Nicht weil das technisch nicht zu bewerkstelligen war. Es war schlicht keine Übereinstimmung zu finden, was die Kriterien für die Zuordnung der Daten aus den individuellen Biorhythmen betraf.

Die Hoffmann-Profis haben sich, jedenfalls was die facettenreichen Funktionen in diesem Projekt ‚Smart Living‘ betraf, weit vorgewagt, mit Schwerpunkt auf Komfort und Sicherheit. Schwerpunkt war, die Sicherheitsrisiken durch vernetzte Geräte möglichst ganz auszuschließen.

Die Auftraggeber haben sich vertrauensvoll auf die Ideen und Visionen der Hoffmann-Profis eingelassen. Es ist damit ein Modellhaus entstanden, das bei allen beteiligten Gewerken viel Beachtung gefunden hat.

Den vielen Anfragen nach Besichtigung konnten Bauherr und Projektverantwortliche leider nicht nachkommen. Die Auftraggeber hatten von Anfang an aus Sicherheitsgründen eine werbliche Vermarktung ausgeschlossen.

Eigentlich schade, die Profis von Elektro Hoffmann hätten Interessenten gerne die innovative Technik in der Praxis vorgeführt.

Bleibt die Gewissheit und Zufriedenheit, dass sich die Hoffmann-Profis mit diesem Projekt weit in die Zukunft des E-Handwerks vorgewagt haben und jeder einzelne der Hoffmänner und Frauen sein Bestes gegeben hat.

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