Strom ist messbar

Dass die Profis von Elektro Hoffmann immer mit ordentlichem Werkzeug bei den Kunden auflaufen versteht sich von selbst. Das ist immer ein Koffer mit Werkzeugen, die nach DIN EN/IEC 60900 geprüft sind, in richtig stabiler Ausführung. Die Werkzeuge sind das ‚Heiligtum‘ der Profis und jeder hat seinen eigenen Koffer, über den er mit Argusaugen wacht.

Der Koffer selbst muss äußerlich sehr stabil sein und vor allem staub- und wasserdicht. Die richtigen Profikoffer sind hochbelastbar und haben einen umlaufenden Alu-Rahmen. Viele elastische Schlaufen halten die Werkzeuge sicher an ihrem Platz.

In kleinen Taschen können Kleinteile ihren Platz finden und der feste Tragegriff muss handfreundlich sein, weil Werkzeuge auch oft über weite Strecken getragen werden müssen.

Wenn es die Baustelle erlaubt, nutzt der Hoffmann-Profi den Koffer mit der am Boden eingelassenen Halterung auch als ‚Trolley‘. So ein fertig bestückter Koffer kann auch schon einmal über 1.000 Euro kosten.

Immer am ‚Mann‘, natürlich auch an der Frau, hat der Hoffmann-Profi seinen Spannungsprüfer griffbereit. Geeignet ist das professionelle Messgerät zum Messen von Gleich- oder Wechselspannung. Manche Geräte verfügen über eine patentierte Drehfeldrichtungsanzeige. Die Spannungsbereiche liegen je nach Messkategorie bei 5 bis 1000 Volt.

Der Spannungsprüfer ist das wichtigste Werkzeug. Wie oft muss der Profi schnell und zuverlässig überprüfen, ob Spannung anliegt. Beim Messen in einem Netz interessieren drei Begriffe. Diese muss jeder Profi und jeder, der mit Strom arbeitet, klar auseinanderhalten können: Watt, Volt und Ampere.

Man stelle sich einen Fluss vor, der durch eine Staumauer zu einem See gestaut wird. Kein Wasser kann durch die Mauer fließen, alles bleibt hinter dem Damm. Will man aber, was eigentlich der Sinn von Stauseen ist, eine Turbine antreiben, braucht es einen Wasserfall, der die mächtigen Schaufelräder in Bewegung setzt. Damit das richtig ‚flutscht‘ ist die Fallhöhe vom Wasser von Bedeutung.

Je höher das Wasser vom Stausee über die Turbinen nach unten stürzt, desto mehr Druck kommt auf die Turbinenräder. In Stromleitungen ist es ähnlich, dort gibt es auch einen ‚Druck’, der den Strom von positiven zu den  negativen Polen fließen lässt. Dieser ‚Druck‘ wird Spannung genannt.

Der zweite wichtige Faktor ist die Menge Wasser, um bei diesem Vergleich zu bleiben, die pro Sekunde vom Stausee herunterfließt. Im Stromnetz fließt natürlich kein Wasser sondern Elektronen und Ionen. Wie schnell die fließen wird mit der Amperezahl ausgedrückt.

Volt, Ampere, das sind jetzt schon zwei wichtige Begriffe. Was ist aber mit der Einheit Watt? Jedes Gerät, jede Maschine, jedes Haushaltsgerät braucht eine bestimmte Einheit Watt, damit sie laufen kann.

Die Wattzahl berechnet sich schließlich aus der elektrischen Spannung (Volt) x der elektrischen Stromstärke (Ampere), das Ergebnis dieser Rechnung ist die Wattzahl.

Mit dieser Rechnung kann auch ein Laie abschlägig ausrechnen, was er z.B. seinem heimischen Stromnetz zumuten kann. Ist z.B. eine Leitung mit 16 Ampere abgesichert und hat die Spannung von 230 Volt, dann darf dieser Leitung maximal 3.680 Watt Leistung zugemutet werden.

Damit das Ganze ein bisschen handlicher wird, hat man sich darauf geeinigt, die Leistung in Kilowatt ausgezudrücken, was 1.000 Watt entspricht.

Man sieht also, die Messung von Strom zählt bei den Profis von Elektro Hoffmann zum kleinen Einmaleins. Wenn einem Hoffmann-Profi das Kabel vom Spannungsmessgerät meistens aus der Tasche der Arbeitshose guckt, hat das seinen praktischen Grund.