Strom kann gefährlich sein


Sorgfältig und sorgsam mit dem Strom umgehen gehört zum kleinen Einmaleins der Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt. Die Berufsgenossenschaft BG ETEM veröffentlicht in jedem Jahr eine Statistik der Stromunfälle. Für das vergangene Jahr 2018 vermeldet die Berufsgenossenschaft bundesweit 636 meldepflichtige Unfälle mit Strom. Die Kurve zeigt im Vergleich der vergangenen Jahre kontinuierlich weiter nach unten.

Jeder Unfall ist einer zu viel, zumal auch in 2018 vier von diesen Unfällen tödlich verlaufen sind. Die Hoffmann-Profis sind schon lange von solchen Unfällen verschont geblieben. Sorgfältige Schulung, die strikte Einhaltung von Regeln und das richtige Handwerkszeug zahlen sich eben aus.

Im privaten Bereich sieht die Unfallstatistik leider ganz anders aus. Elektrische Unfälle verursachen jedes Jahr viele Todesfälle. Zu Hause geschehen durch schlecht isolierte Geräte, fehlende Erdung, waghalsige Basteleien, zahlreiche Unfälle, die durch die Bank alle vermeidbar gewesen wären, hätte man rechtzeitig die Hoffmann-Profis die Arbeit machen lassen oder sich zumindest deren Rat eingeholt.

Gegen einen solch kuriosen Unfall, wie er im letzten Jahr bei uns in der Gegend passiert ist, hätten aber auch die Hoffmann-Profis kein vorbeugendes ‚Heilmittel‘ gewusst. Ein Angler-Nachwuchs mit ganz frischem Angelschein kommt beim Auswurf seiner Angelleine in Kontakt mit einer Hochspannungsleitung.

Keiner konnte erahnen, dass man eine Angelleine so weit und vor allem so hoch auswerfen kann. Von Möwen hat man schon gelesen, die den Eisanglern die Beute streitig gemacht haben, indem sie die Angelschnur aus dem Eisloch gezogen haben. Beim Abflug mit ihrer vermeintlichen Beute haben sie eine Hochspannungsleitung außer Gefecht gesetzt.

Wenn eine feuchte Angelschnur, auch wenn sie aus Kunststoff ist, mit der Freileitung in Kontakt gerät, wird’s gefährlich. Dem Angler ist zum Glück und durch besondere Umstände der Erdung nicht viel passiert. Er hat das einzig richtige getan und die Schnur mit dem Köder daran sofort losgelassen. Die Fachleute haben dafür gesorgt, dass nicht noch mehr passiert ist.

Ganz häufig ist die Verwendung von elektrischen Geräten im Badezimmer ein Grund für schwere Unfälle mit Strom im Haushalt. Der Umgang mit Gleichstrom wie er z.B. in Batterien, Akkumulatoren, im Telefon oder bei Kleinspannungstransformatoren für Halogenlampen genutzt wird, ist relativ ungefährlich. Das sieht bei Wechselstrom aus der Steckdose schon anders aus.

Wenn die Hoffmann-Profis, weil es zu einem Stromschlag gekommen ist, um technische Hilfe gebeten werden, bleibt oft nur ein Kopfschütteln über so manche abenteuerliche Stromversorgungskonfiguration. Vermeintlich hat man Geld gespart, weil nach dem Prinzip ‚Selbst ist der Mann‘ gehandelt wurde. Die Folgekosten übersteigen dann aber oft den vermeintlich gesparten Einsatz um ein Vielfaches. Ganz besonders schlimm wird es, wenn es durch eine Bastelei zu einem Brand gekommen ist.

Man kann immer nur empfehlen: Der gute Rat der Hoffmann-Profis kostet erst einmal nichts und manchmal sind professionelle Lösungen bei der Stromversorgung viel billiger als man denkt. Ein Gespräch mit den Profis in Sachen Strom lohnt sich auf jeden Fall, immer schon zum Schutz des eigenen Lebens und das der Familie.