Strom und Wasser


Heute ohne Elektrizität zu leben kann sich kaum einer vorstellen. Aber das wissen die Profis von Elektro Hoffmann, Strom kann auch sehr gefährlich sein.

Strom kann man nicht sehen, hören oder riechen. Wenn man den Strom fühlt, kann es schon zu spät sein, erklären die Hoffmann-Profis ihren Kunden.

Ganz besonders gefährlich wird es, wenn Strom und Wasser aufeinandertreffen. Oder, wenn Kabel beschädigt sind.

Bleiben wir beim Wasser und Strom. Dass beides in Verbindung kommt, ist in jedem Fall zu vermeiden. Das gilt ganz besonders dann, wenn Kinder in einem Haushalt leben.

Die Gefahren fangen schon damit an, dass der eine duscht und der andere daneben sich die Haare föhnt. Die Geschichte mit dem Föhn in der Badewanne ist zwar ein beliebter Krimiplott, aber wenn z.B. der Fehlerstromschutzschalter nicht in Ordnung ist, kann so ein Zwischenfall durchaus passieren und tödlich sein.

Entgegen der allgemeinen Vorstellung gibt es beim Eintauchen eines elektrischen Gerätes in die Badewanne keinen Kurzschluss mit einem lauten Knall, sondern das Gerät läuft einfach still weiter.

Der Strom aus der Steckdose läuft ins Wasser und fließt über das Abflussrohr der Badewanne ab. Wissenschaftler haben in Experimenten nachgewiesen, dass im Wasser ein Strom von 100 Milliampere fließt. Schon 50 Milliampere reichen aus, um ein tödliches Kammerflimmern mit Herzstillstand auszulösen.

Moderne Sicherungen schalten den Strom bereits bei geringsten Fehlerstrommengen ab. Der FI-Schalter ist in Badezimmern schon lange Vorschrift. Es sollte also normalerweise nichts passieren, wenn ein elektrisches Gerät ins Wasser fällt. Dennoch raten die Hoffmann-Profis dringend davon ab, elektrische Geräte in der Badewanne oder unter der Dusche zu benutzen.

Der FI-Schalter wird auch als Fehlerstrom-Schutzschalter oder als RCD – also Resiual-Current Device – bezeichnet. Bei einem funktionstüchtigen elektrischen Gerät weisen die elektrischen Ströme innerhalb des Hin- wie auch Rückleiters immer die gleiche Stärke auf.

Gibt es einen Zwischenfall, wie zum Beispiel, wenn der Föhn fällt ins Wasser, entwickelt sich eine Differenz vom zu- und abfließenden Strom und der FI-Schalter unterbricht die Stromzufuhr blitzschnell komplett.

Fehlerstrom-Schutzschalter sind für Bäder und Außenbereiche schon lange vorgeschrieben. Seit Anfang 2009 müssen bei allen Neubauten die Steckdosen-Stromkreise mittels FI-Schalter überwacht werden.
Ohne großen Aufwand kann das aber für das gesamte Haus nachgerüstet werden, auch bei älteren Häusern.

Die Hoffmann-Profis müssen keine Wände aufgeschlagen und auch keine neuen Leitungen verlegen. Sie müssen nur mit wenige Handgriffen und geringem Zeitaufwand am Stromkasten die Nachrüstung erledigen. Damit ist dann die Sicherheit überall im ganzen Haus gewährleistet.

Aber Gefahren durch Strom lauern nicht nur im Bad. Feuchtigkeit spielt auch eine Rolle bei Renovierungsarbeiten in Haus oder Wohnung. So raten die Hoffmann-Profis dazu, beim Tapezieren unbedingt die Steckdosen mit Klebeband abzudichten und die Sicherung vorsorglich herauszunehmen.

Blank liegende Kabel und Anschlüsse, die mit feuchtem Tapetenleim in Kontakt kommen, könnten unter Umständen eine ganze Wand unter Strom setzen.

Die Hoffmann-Profis helfen auch beim nachträglichen Einbau von FI-Schaltern weiter. Ein Gespräch lohnt sich in jedem Fall.