Unter Putz ist Sache der Profis


Es gibt immer noch genug Altbauten, in denen die elektrischen Anlagen nicht den aktuellen Vorschriften entsprechen. Richtig dumm wird es, wenn Stromverbraucher zusätzlich angeschlossen werden sollen, die Kapazität aber nicht ausreicht.

Es lauert aber noch eine viel größere Gefahr in alten Elektroinstallationen – marode Elektroleitungen als Brandursache. Heute regelt eine VDE-Norm den Betrieb von elektrischen Anlagen, auch in Mietwohnungen. Was die wenigsten wissen, es gibt auch eine Prüfpflicht, für die der Vermieter verantwortlich ist.

Es werden immer wieder einmal von Laien waghalsige Eingriffe an elektrischen Anlagen vorgenommen. Speziell, wenn in einem Haushalt immer mehr elektrische Geräte angeschlossen werden sollen und die Anzahl und Art der Anschlüsse nicht ausreicht.

Gerade bei älteren Bauten sind Eingriffe in elektrische Anlagen auf dem Stand der Nachkriegszeit sehr gefährlich. Kaum jemandem ist bewusst, wie hoffnungslos überaltert viele Elektroinstallationen sind.

Wie untauglich der Status der Elektroinstallation in Millionen Gebäuden ist, belegt eine Studie der Fachhochschule Südwestfalen und der Leuphana-Universität Lüneburg. Im Auftrag des ZVEI hatten die Forscher den Zustand elektrischer Anlagen in Eigentums- und Mietimmobilien abgefragt – und waren zu niederschmetternden Ergebnissen gekommen. Ein Großteil der untersuchten Neu- wie auch Altbauten erfüllt demnach nicht die heute gültigen Ausstattungsstandards. So ist fast die Hälfte, der in den sechziger Jahren errichteten Gebäude, nie elektrotechnisch auf Vordermann gebracht worden.

Prinzipiell gilt bei Mietwohnungen, dass der Mieter unter dem Putz nichts zu suchen hat. Aber immer wieder wird an den Anlagen ‚gebastelt‘. Es ist Vorschrift, dass nur Fachleute an elektrischen Anlagen arbeiten dürfen. Das sind Gesellen und Industrie- und Handwerksmeister, Facharbeiter, staatlich geprüfte Techniker, Elektroingenieure, die in jedem Fall bei einem Fachbetrieb beschäftigt sein müssen.

Unsachgemäß verlegte Leitungen würden nicht nur den Mieter selbst und seine Familie gefährden, sondern auch die anderen Bewohner im Haus. Wartung und Überwachung der elektrischen Einrichtungen eines Hauses einschließlich Steigleitungen und Sicherungskästen liegen bei Wohnraummietverträgen im alleinigen Verantwortungs- und Risikobereich des Vermieters.

Es ist sehr sinnvoll, die elektrischen Anlagen in einem Miethaus oder einer vermieteten Eigentumswohnung in geeigneten Zeitabständen zu überprüfen, auch wenn es dazu keine gesetzliche Verpflichtung gibt. Zumindest bei Umbau- oder Sanierungsarbeiten oder einem Mieterwechsel sollte der E-Check selbstverständlich sein.

Die Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt können eine solchen E-Check durchführen und kommen dabei schnell möglichen Gefahrenquellen auf die Schliche. Ein Gespräch mit den Elektro-Profis von Elektro Hoffmann in Schweinfurt lohnt sich in jedem Fall.