Wenn Kabel brennen


Es gibt unter den Kunden der Hoffmann Profis sehr Vorsichtige. Ein Beispiel wäre ein Kunde, der über Kabelbrände gelesen hat und bei den Hoffmann Profis angefragt hat, was er wohl vorbeugend dagegen machen könnte.

Zuerst hat die Anfrage dem Meister die Augenbrauen schon etwas in Höhe getrieben. Eine kurze Denkpause hat ihm aber die jüngsten Statistiken der Feuerwehren ins Gedächtnis gerufen. Tatsächlich liegen bei den Brandursachen seit Jahren Kabelbrände an der Spitze.

Ein Grund für die Spitzenstellung in der Statistik sind meist veraltete Elektroanlagen. Also, so die logische Schlussfolgerung, wäre die elektrische Anlage im Hause des Kunden einer gründlichen Inspektion zu unterziehen. Im gewerblichen Sektor gibt es ohnehin eine Verpflichtung, elektrische Anlagen periodisch einer Prüfung nach gültigen DIN VDE Normen zu unterziehen.

Der Hoffmann Profi Meister hat mit dem Kunden einen Termin für die Überprüfung vereinbart. In dem Haus aus den sechziger Jahren war natürlich auch das Stromnetz nicht auf dem aktuellen Stand. Eine vorsorgliche Untersuchung hat nichts mit übertriebener Vorsicht zu tun.

Man hat in den sechziger Jahren ein Haus prinzipiell mit drei Stromkreisen geplant. Einen für den Elektroherd, ein Stromkreis für die Lampen und einen für die Steckdosen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist der Stromverbrauch natürlich um das Vielfache gestiegen, alleine durch die immer höhere Anzahl elektrischer Verbraucher im Netz.

Der erste Blick des Elektromeisters beim Rundgang durch das Haus galt den Mehrfachsteckdosen. Die alte Unsitte, Mehrfachsteckdosen auch noch hintereinander zu schalten, hat er gleich an den verschiedensten Stellen vorgefunden. Das Risiko eines Kabelbrandes wird durch das Hintereinanderschalten von Mehrfachsteckdosen potenziert.

Der Kabelbrand wird nicht unmittelbar beim Hintereinanderschalten ausbrechen, aber die dünnen Anschlussleitungen vieler, vor allem billiger Steckdosenleisten, führen zu ständiger Überlastung. Von den Sicherungen in den Verteilern wird die Überlastung oft nicht bemerkt, weil sie für viel größere Leitungsquerschnitte ausgelegt sind.

Diese Überbelastung führt zu einer höheren Wärmebelastung auch in den Leitungen, die in den Wänden verlegt sind. Die Isolierungen werden dabei langsam porös. Es steigt die Gefahr eines Schwelbrandes. Solche Schwelbrände in Wänden können über lange Zeit unentdeckt bleiben. Dann kommen irgendwelche anderen Umstände dazu und aus einem Schwelbrand wird schnell ein Vollbrand.

Es ist nicht ganz einfach, Schwachstellen bei Kabel, die in der Wand verlegt sind, zu erkennen. Die Hoffmann Profis benutzen dafür eine Thermografieprüfung. Die Thermografie ist eine bildgebende Messmethode, um berührungslos Oberflächentemperaturen zu ermitteln. Die Hoffmann Profis können dabei elektrische Anlagen in kürzester Zeit und im laufenden Betrieb auf Schwachstellen untersuchen.

Auch in Industrie und Gewerbe findet die Thermografie immer mehr Anwendung. Dabei wird nicht nur einer möglichen Brandgefahr vorgebeugt, sondern auch teure Produktionsausfälle verhindert.

Alles in allem ist es gut und richtig die elektrische Anlage im eigenen Haus regelmäßig von den Hoffmann Profis überprüfen zu lassen. Eine Prüfung verursacht keine großen Kosten und ist schnell durchgeführt.